Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
garze f.
garze , garz , f. in Tirol, junger rebschosz, plur. garzen. Schöpf 177 , Fromm. 5, 343 , in Wälschtirol garz m. rebschosz den man wegschneidet (sgarzar, daher auch sgarz m. ), s. Schneller 1, 144 , der piem. garsöl, comask. garzoeu in gleicher bedeutung beibringt. das ist zugleich ein wesentlicher beitrag zur ursprungsfrage von it. garzone, franz. garçon ( vgl. DWB garzen m. ), die doch mit carduus noch nicht rein gelöst ist ( s. Littré 1, 1830 c ), vgl. spröszling als kind. Schneller denkt an ahd. garta rute, vgl. oben DWB gart 2, b und garte gerte, auch wîngart weinstock, weinrebe sp. 1381; …