Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fürbau m.
fürbau , m. 1 1) was heute vorbau an einem gebäude: anno domini 1387 Bartolmey do wurden die furbew und techer abprochen ..., das es eben wart an der strasen in der statt ( Augsburg ). chroniken der deutschen städte 4, 248, 19. 2 2) nach einigen alten östreichischen bergordnungen ein grubenbau, der einer im gebirge bereits nach ihrer längenrichtung oder, im bergmännischen ausdrucke, dem streichen ( s. d. ) bekannten minerallagerstätte entgegen getrieben wird. Scheuchenstuel 86 . dies, bemerkt derselbe, geschah in älterer zeit öfter, um einem fremden, aber noch nicht so weit vorgedrungenen grub…