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Forke

mnd. bis Dial. · 9 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
9 in 9 Wb.
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2

Eintrag · Adelung (1793–1801)

Forke

Bd. 2, Sp. 245
* Die Forke, plur. die -n, in den Niedersächsischen Gegenden, eine Gabel, besonders eine Gabel größerer Art, in der Landwirthschaft. Bey den Jägern sind Forkeln, Furkeln, Forcheln oder Furcheln, Stellstangen mit Gabeln, die Leinen von[] den Tüchern oder Garnen darauf zu legen, und den Zeug damit in die Höhe zu richten. Daher das Zeitwort forkeln, furkeln, forcheln, auf die Gabel anspießen, welches auch bey den Jägern üblich ist, und von dem Hirsche gebraucht wird, wenn er Menschen oder Hunde forkelt, d. i. auf seine Hörner spießet. Anm. Dieses alte, aber in der edlern Schreibart der Hochdeutschen fremde Wort, lautet im Schwed. Fork, im Engl. Fork, im Wallis. Ffwrch, Forch, im Lat. Furca, im Ital. Forca.
711 Zeichen · 13 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    forkeF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    forke , F. Vw.: s. vorke L.: Lü 505b (forke)

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Forke

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    * Die Forke , plur. die -n, in den Niedersächsischen Gegenden, eine Gabel, besonders eine Gabel größerer Art, in der Lan…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Forke

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Forke (v. lat. furca , Forkel ), in der Jägersprache eine gabelförmige Stellstange, auf welche die Tücher und Netze gest…

  4. modern
    Dialekt
    Forke

    Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Forke = Gabelholz s. Furke.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit forke

18 Bildungen · 9 Erstglied · 9 Zweitglied · 0 Ableitungen

forke‑ als Erstglied (9 von 9)

forke 4

KöblerAfries

forke 4 , st. F. (ō) nhd. Gabel ne. fork (N.) Hw.: vgl. an. forkr, ae. force, as. furka*, forka*, ahd. furka* Q.: W, R E.: germ. *furka, F.,…

forkeln

DWB

for·keln

forkeln , furca excipere, gabeln, spieszen, wird vom hirsch gesagt: wenn der hirsch sich nicht mehr auf seine läufe, sondern auf sein gehörn…

forkener

KöblerMnd

forke·ner

forkener , M. Vw.: s. vorkenære* L.: Lü 505b (forkener)

Forkenstäl

MeckWB

forke·n·stael

Wossidia Forkenstäl m. Forkenstiel: up 't letzte Fäuder (dem letzten Kornfuder) wir 'n Kranz, dee wir üm 'n Forkenstäl bunnen Wo. Ernt. 40; …

forkenstēl

KöblerMnd

forkenstēl , M. Vw.: s. vorkenstēl L.: Lü 505b (forkenstēl)

Forkentähn

MeckWB

Wossidia Forkentähn m. Forkenzinke: up jeden Forkentähn würd' 'n Appel upstäken beim Einbringen der letzten Garbe Sta Stargard@Küssow Küss .

forke, vorke

LW

forke·vorke

forke, vorke, f. Gabel jeder Art, zweioder dreizinkig, Tischgabel, bes. eine grosse (Feuer-, Heu-, Mist-) Gabel.

forke als Zweitglied (9 von 9)

schoszforke

DWB

schoszforke , f. zweizinkige gabel zum aufladen von heu, stroh, garben u. ä. Frischbier 1, 202 b , s. DWB schoszgabel .

speckforke

DWB

speck·forke

speckforke , f. , bei walfischfängern bezeichnung eiserner forken, gabeln zur handhabung der groszen speckstücke. Campe. Bobrik 646 a .

stakforke

DWB

stak·forke

stakforke , f. heugabel, womit man heu oder korn in die höhe reicht, vgl. DWB staken 2, a; nd. wort Frischbier 2, 360 b , stakefork Dähnert …

tarrandesforke

KöblerMnd

tarrandesforke , F. Vw.: s. tarandesvorke L.: Lü 399a (tarrandesforke)

vūrforke

KöblerMnd

vūrforke , F. Vw.: s. vǖrvorke

wurmforke

DWB

wurm·forke

wurmforke , f. : Max v. d. Borne hdb. d. fischzucht u. fischerei (1886) 496 ; tobiasaale, welche zur zeit der ebbe mit der ... 'wurmforke' .…