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FÖHRE

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DWB2
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7 in 7 Wb.
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Eintrag · Grimm Neubearbeitung (1965–)

FÖHRE f.

Bd. 9, Sp. 718
FÖHRE f.ahd. for(a)ha, mhd. vorhe. an. fura, fúra, norw. furu, n. fyr, schwed. fur(e); vgl. auch as. furia, mnd. vūre, ae. furh. die weitere herkunft ist umstritten; vgl. Kluge/S. et. wb. 23277b. bis zum 18. jh. vereinzelt, besonders im obd. in der umlautlosen nbf. (mit spirans) forche bezeugt. gemeine kiefer, pinus sylvestris L., älter und mal. auch für fichte oder tanne: 9./10.jh. pica foraha ahd. gl. 3,467,16 S./S. ⟨1349/50⟩ iedoch sprich ich, daz picea ain vorch haiz Konrad v. Megenberg b. d. natur 339 P. ⟨1464⟩ item es lit ouch gar nach enmitten inn der obgemelten zelg ein holtz .., da stand thannen vnd vorhen dar inn weist. 1,122 G. 1538 man halt die foͤrhen oder viechthannen seyen allem dem nuͤtzlich das man darunder seehet Herr ackerwerck 207b. 1595 dieweil der Rȩtier bodem der zirbelbaͤum, als dannen, fichten, der wilden hartzbaͤum, forchen, vnd lerchenbaͤum sehr viel traͤgt Werlich chr. Augspurg 1,26. hs.1618 kain nachper .. (soll) ainiche täxen (nadelreisig), es seien feichten oder forchen, gewinnen öst. weist. 3,82. 1682 das beste bauholtz ist allerley art von geraden .. dannen, föhren, nußbaum (usw.) Hohberg georgica 1,22b. 1716 so ist bekant, daß alle diese berge .. mit allerhand bäumen auf das dickeste bewachsen, worunter der gröste theil fichten, .. tannen, föhren, und buchen .. seynd Pachelbel Fichtel-berg 95. 1788 sie (wälder) bestehen aus lauter forchen, roth= und weißtannen, und mithin aus lauter nadelholz Rösler beytr. 1,40. ⟨1837⟩ noch stehn im walde meine forchen,/ und lustig brennt der fette kien! Lenau s. w. 642 E. 1856 die forche verlangt von jugend an eine freie stellung Fischbach forstwiss. 102. ⟨1940⟩ die kiefer (föhre, fohre, forle) kommt in ganz Mitteleuropa vor forstbetriebsdienst 236 W./O. 1978 im durchlässigen schatten der föhren sitzt eine frau Boesch kiosk 278. 2001 im tal fließt der Inn .. darüber schmiegt sich in dunkleren tönen der wald aus föhren, arven, lärchen süddt. ztg. 150,V2/1.Katzmann
1976 Zeichen · 75 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Föhre

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    Föhre , Mz. die — n , eine besonders in O. D. gewöhnliche Benennung der Kiefer oder des Kienbaumes (Pinus sylvestris L .…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Föhre

    Goethe-Wörterbuch

    Föhre Kiefer zwischen Felsen, Fichten und F-n 18,324,16 Nov Syn Kiefer Gert Liebich G. L.

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Föhre

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Föhre , soviel wie Kiefer (s. d.).

  4. modern
    Dialekt
    Föhref.

    Pfälzisches Wb.

    Föhre , Fohre f. : ' Kiefer ', Fehʳ [ NW-Gönnh ], Fohʳ [ KL-Kindsb Kaislt PS-Burgalb W'fischb ]; vgl. Forle 1. Südhess. …

  5. Spezial
    Föhre

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Föh|re (Pinus silvestris) f. (-,-n) ‹bot› pinch (pinc) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit foehre

7 Bildungen · 6 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

foehre‑ als Erstglied (6 von 6)

föhrenbüschel

DWB

foehren·bueschel

föhrenbüschel , fasciculus pineus: die alte blickt aus dichten augenbrauen, die föhrenbüscheln, glutversengten, gleichen. Lenau n. ged. 17 .

föhrenholz

DWB

foehren·holz

föhrenholz , n. lignum pineum: foern ( d. i. fohern) holz. 2 Mos. 25, 5 . 10. 5 Mos. 10, 3 ; bundeslade von fornholz. Mathesius 43 b .

Föhrenzweig

GWB

foehren·zweig

* Föhrenzweig in bildhaftem Vergl [ G erzählt ] von der Canonade bey Valmy, wie da die Pferde, gleich Sturm umwehten Föhr [?] Zweigen [> Fic…

foehre als Zweitglied (1 von 1)

kienföhre

DWB

kien·foehre

kienföhre , f. die kiefer, als kienhaltige föhre bezeichnet, weil nämlich föhre oberd. auch als gesamtname für nadelbäume in gebrauch war ( …