Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
flimmern
flimmern
flimmern Vb. ‘unruhig glänzen, glitzern’, eine omd. Iterativbildung des 17. Jhs. zu flimmen (16. Jh.), das ablautend zu altem, bereits mhd. bezeugtem flammen (s. d.) getreten ist. – flimmerig Adj. ‘unruhig glitzernd’ (20. Jh.); Flimmerkiste f. ‘Kino’ (1. Hälfte 20. Jh.), danach auch ‘Fernseher’, mit aus flimmern rückgebildetem Flimmer m. ‘unruhiger, zitternder Glanz’ (18. Jh.).