Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
flaien
flaien , lavare, eluere, Schmeller 1, 582 bezeugt uns ein oberdeutsches fläen, flähen, fläjen, fläwen in dieser bedeutung, man möchte seine älteste form aufspüren, solche wörter pflegen schwankend j, h und w neben dem vocal zu entfalten, wie z. b. mhd. dræjen, dræhen, mit dem praet. drâte. liesze sich für vlæjen ebenwol vlâte nachweisen, so läge die deutung von flat und unflat offen, flât ist reinheit, glanz, unflât schmutz, eine menge frauennamen sind mit flât schön gebildet ( Förstemann 1, 407 ). ahd. steht aber flewan, flawan: irflawen eluere; thie fiscarâ stigun nidar, thaʒ sie flewitîn ir…