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Finke

mhd. bis sprichw. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
7 in 6 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
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33

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Finke

Bd. 6, Sp. 578
Finke, Heinrich, deutscher Geschichtsforscher, geb. 13. Juni 1855 in Krechting (Kreis Borken), studierte in Münster, Tübingen und Göttingen 1876–80 Geschichte, arbeitete 1881–83 am Staatsarchiv zu Schleswig und übernahm nach einiger Zeit journalistischer Tätigkeit 1885 die Herausgabe des »Westfälischen Urkundenbuches«, dessen 4. und 5. Band er bearbeitete. Nach ausgedehnten Studienreisen habilitierte sich F. 1888 in Münster, wurde dort 1891 außerordentlicher, 1897 ordentlicher Professor und folgte 1898 einem Ruf nach Freiburg i. Br. Als Direktor des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens gründete er innerhalb desselben eine Historische Kommission und eine Altertumskommission, redigierte mehrere Jahre die Zeitschrift des Vereins und gleichzeitig die von ihm und de Waal gegründete »Römische Quartalschrift für christliche Archäologie und Kirchengeschichte«. Sein besonderes Studiengebiet ist neben dem Konstanzer Konzil, für das er in Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich reiches Material gesammelt und z. T. im ersten Bande der »Acta concilii Constanciensis« (Münster 1896) herausgegeben hat, die Erforschung der zweiten Hälfte des Mittelalters nach ihrer kirchenpolitischen und kulturgeschichtlichen Seite. Er veröffentlichte: »Forschungen und Quellen zur Geschichte des Konstanzer Konzils« (Paderb. 1889); »Konzilienstudien zur Geschichte des 13. Jahrhunderts« (Münster 1891); »Ungedruckte Dominikanerbriefe des 13. Jahrhunderts« (Paderb. 1891); »Aus den Tagen Bonifaz' VIII.«, als 2. Band der von ihm seit 1890 herausgegebenen »Vorreformationsgeschichtlichen Forschungen« (Münst. 1902); »Bilder vom Konstanzer Konzil« (Heidelb. 1903). Auch verfaßte F. die beiden Künstlermonographien »Karl Müller, sein Leben u. künstlerisches Schaffen« (Köln 1896) und »Der Madonnenmaler Franz Ittenbach« (das. 1898).
1840 Zeichen · 25 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    finkesw. M.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    finke , sw. M. Vw.: s. vinke*

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    finkeM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    finke , M. Vw.: s. vinke

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Finke

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Finke , Heinrich , deutscher Geschichtsforscher, geb. 13. Juni 1855 in Krechting (Kreis Borken), studierte in Münster, T…

  4. modern
    Dialekt
    Finke

    Rheinisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Finke = Fischart s. Finte.

  5. Sprichwörter
    Finke

    Wander (Sprichwörter)

    Finke 1. Armer Fink, wie haben sie dich gerupft, sagte der Junge, als er aus der Katechismusstunde kam und eine Flederma…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit finke

89 Bildungen · 85 Erstglied · 4 Zweitglied · 0 Ableitungen

finke‑ als Erstglied (30 von 85)

Finke(n)holzschueh

Idiotikon

Finke(n)holzschueh Band 8, Spalte 464 Finke(n)holzschueh 8,464

Finke(n)macher

Idiotikon

Finke(n)macher Band 4, Spalte 50 Finke(n)macher 4,50

Finke(n)männli

Idiotikon

Finke(n)männli Band 4, Spalte 243 Finke(n)männli 4,243 u.

Finke(n)rǖter

Idiotikon

Finke(n)rǖter Band 6, Spalte 1700 Finke(n)rǖter 6,1700

Finke(n)schueh

Idiotikon

Finke(n)schueh Band 8, Spalte 461 Finke(n)schueh 8,461

Finke(n)seppel

Idiotikon

Finke(n)seppel Band 7, Spalte 1222 Finke(n)seppel 7,1222

Finke(n)sperber

Idiotikon

Finke(n)sperber Band 10, Spalte 498 Finke(n)sperber 10,498

Finke(n)staub

Idiotikon

Finke(n)staub Band 10, Spalte 1070 Finke(n)staub 10,1070

Finke(n)streich

Idiotikon

Finke(n)streich Band 11, Spalte 1969 Finke(n)streich 11,1969

Finke(n)strich

Idiotikon

Finke(n)strich Band 11, Spalte 2037 Finke(n)strich 11,2037

Finke(n)tschuggeⁿ

Idiotikon

Finke(n)tschuggeⁿ Band 8, Spalte 433 Finke(n)tschuggeⁿ 8,433

Finkefank

RhWBN

Finke-fank f.: d. i. Maiglöckchen, Convallaria majalis.

Fink (Eigenname)

Wander

fink·eigenname

Fink (Eigenname) Fink (Eigenname). 1. Er ist wie Johann Fink, der nicht gern an den Pranger ging (am Pranger stand). 2. He is êgen as Johann…

finkeler

DWB

finke·ler

finkeler , finkler , auceps, vogler, königs Heinrich beiname.

finkelfech

DWB

finkel·fech

finkelfech , brennendbunt. MS. 2, 75 b , die ableitung von finke bestärkend.

Finkelfläut

MeckWB

Finkelfläut entstellt im Reim vom Viergespann für Fingerfläut, s. d.

Finkelfus'

MeckWB

Finkelfus' f. Bienenkorb im Rätsel Wo. V. 1, 43.

finkelig

RhWB

finkelig = empfindlich s. Funken.

finkeljochem

DWB

finkel·jochem

finkeljochem , m. vinum adustum, nach der jüdischen gaunersprache. jochem, joham, johann bedeutet wein, hebr. jajin, finkeln ist kochen, sie…

Fínkeljōchen

Adelung

finkel·jochen

† Der Fínkeljōchen , des -s, plur. car. eine in den niedrigen Sprecharten, besonders Niedersachsens, übliche Benennung des gemeinen Kornbran…

finkeln

DWB

fink·eln

finkeln , 1 1) fringillas capere, dann allgemein aves, aucupari: keiser Henrich fangt finken. Garg. 185 b . Hanmann schreibt finkeln für fün…

Finkelnburg

Meyers

finkeln·burg

Finkelnburg , Karl Maria , Mediziner und Hygieniker, geb. 16. Juni 1832 in Marialinden (Bezirk Köln), gest. 11. Mai 1896 in Godesberg, studi…

Finkelns

PfWB

Finkelns n. : 'ein Wurfspiel der Kinder, wie Teneeui ', Finkels [ ZW-Riedbg ].

finkelstein

DWB

finkel·stein

finkelstein , m. nimm finkelstein von eim schmid, mach den glüende. Albrecht rosarznei Q 91 .

Finkelthaus, Gottfr

DWBQVZ

--- deutsche gesänge. Hamburg o. j. / Finckelthaus d. ges. A 8 a / ---

Finkeltogg

MeckWB

Finkeltogg Pl. tœg' m. Ausgelassenheit, loses Treiben: de Polizey ... lett ehre (der jungen Hähne) Finkeltäg' ... unbestraft Bottervag. 15. …

Finkennest

SHW

Finken-nest Band 2, Spalte 741-742

finke als Zweitglied (4 von 4)

dreckfinke

DWB

dreck·finke

dreckfinke , f. ein scheltwort, wie dreckvogel 4. eine der zu Hanswursts hochzeit eingeladenen personen in Göthes ( ungedrucktem ) verzeichn…

pluͤckefinke

KöblerMnd

pluͤckefinke , M. Vw.: s. plückevinke*

schmierfinke

DWB

schmier·finke

schmierfinke , m. schimpfwort für einen schmutzigen menschen. vgl. auch mistfinke 2, theil 6, 2270.