Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
findling m.
findling , m. 1 1) expositus, findelkind: da kam ein hirt, des weib was auch allererst gelegen des kinds und pracht den findling seim weib. Muglein gesch. der Römer. Augsb. 1489, 16 b . 2 2) findlinge nennt der bienenzüchter die abhanden gekommnen, als herrenloses gut im walde eingefangnen schwärme. weimar. jahrb. 2, 210. ebenso eingefangne herrenlose andere thiere. 3 3) findlinge heiszen auch in dem sand und schuttlande zerstreut liegende gesteinblöcke, durch fluten oder eisschollen dahin getragen: findlinge nennt man sie, weil von der brust der mütterlichen sie gerissen sind. Ann. von Droste…