Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
feisch m.
feisch , m. sanguis, cruor, weidmännisch, aber nur in Österreich, Baiern und vielleicht dem angrenzenden Schwaben, nicht alemannisch noch schweizerisch, noch weniger im mittleren oder nördlichen Deutschland, daher bei Döbel fehlend. wird auch faisch und fasch geschrieben. für das vom wunden oder getödteten wild flieszende blut, zumal von hirsch, reh, hase; vom schwarzen wildpret, wie von zahmen hausthieren ist das wort schweisz üblicher. Höfer 1, 192 . bei Schmeller 1, 574 steht faesch, faescht, faist, das blut, besonders des hirsches, der hirzfaist, was auch für hirschjagd und weiblich vorkom…