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FAMA

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Hederich
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11 in 10 Wb.
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Eintrag · Hederich (Mythologie, 1770)

FAMA

Bd. 1, Sp. 1104
FAMA, æ, Gr. Φήμη, ης, die jüngste Tochter der Erde. Virgil. Aen. IV. 178. Sie brachte solche den Göttern zum Verdrusse hervor, damit sie deren Händel allenthalben bekannt machen sollte. Serv. ad Virg. l. c. Sie wurde als eine Göttinn von den Griechen verehret, Hesiod. O. & D. 764. und hatte ihren besondern Altar zu Athen. Pausan. Att. c. 17. p. 20. Man bildete sie mit Flügeln, und zwar mit weißen, wenn sie etwas wahres, mit schwarzen aber, wenn sie etwas falsches brachte. Voss. Theol. gent. l. IX. c. 37. Sonst war sie über und über voller Federn, unter deren jeder sie ein Auge, und dabey eben so viel Ohren, Mäuler und Zungen hatte. Sie schlief niemals, sondern flog des Nachts durch die Welt, bey Tage aber saß sie auf den hohen Thürmen oder Dächern, und sah, was vorgieng. Sie setzete auch die größten Städte in Schrecken, und hielt dabey eben so steif über die Lügen, als über die Wahrheit. Virgil. l. c. v. 181. Nach andern hatte sie ihren Aufenthalt, wo sie alles sehen konnte, was in der dreyfachen Welt, (Asien, Africa und Europa) vorfiel. Es giengen zu ihrer Wohnung, die ganz von klingendem Erzte [] war, unzählige Zugänge; das Dach war voller Löcher, und die Thüren stets offen. von innen aber hörete man ein stetes Zischeln, und pflegte das gemeine Volk allezeit ab und zu zu gehen, wobey sich denn die Leichtgläubigkeit, der Irrthum, die falsche Freude, die vergebene Furcht, der Aufruhr und das ungewisse Gemurmel oder Reden mit einfanden. Ovid. Metam. XII. 39.
1493 Zeichen · 45 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    famaf.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +4 Parallelbelege

    fama , f. gr. Φήμη , welche personification unsere vorfahren zwar auch als frau Melde, gewöhnlich aber als einen männlic…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Fama

    Goethe-Wörterbuch

    Fama Personifikation des schnell sich verbreitenden Gerüchts, auch des Ruhms; in den RömEleg als allegor Figur in einem …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    FAMA

    Hederich (Mythologie, 1770) · +2 Parallelbelege

    FAMA , æ, Gr . Φήμη, ης, die jüngste Tochter der Erde . Virgil. Aen. IV. 178 . Sie brachte solche den Göttern zum Verdru…

  4. Latein
    famaf.

    Mittellateinisches Wb.

    fama , -ae f. c. gen. inhaerentiae: MLW p. 61, 34 . usu plur.: MLW l. 55 . I sermo (publicus), auditio – das (öffentlich…

  5. Spezial
    fama

    Ladinisch-Deutsch (Mischí)

    fama [fā·ma] f. (-es) 1 Ruf m ., Ansehen n . 2 Leumund m . ( → inom 2 , reputaziun) 3 Bekanntheit f. 4 Ruhm m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit fama

6 Bildungen · 6 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

fama‑ als Erstglied (6 von 6)

Fama crescit eundo

Meyers

Fama crescit eundo , lat. Sprichwort: »Das Gerücht wächst, indem es sich verbreitet«, ein nach Vergils »Äneide« 4,175, verändertes Zitat.

Famagusta

Herder

Famagusta , bei den Griechen Arsinoë, bei den Römern Fama Augusta , Stadt auf der Insel Cypern, in ungesunder Gegend, mit versandetem Hafen;…

Famars

Meyers

Famars (spr. -mār), Flecken im franz. Depart. Nord, Arrond. Valenciennes, zwischen der Schelde und Rhonelle, mit Resten römischer Befestigun…

Famatina

Meyers

fama·tina

Famatina , Sierra , Gebirgszug in der argentin. Provinz Rioja, besteht aus einem Kern von Granit, an den sich silurische Schiefer und rätisc…

Famatinīt

Meyers

Famatinīt , Mineral, kupferrot und grau, in Kristallform, Härte und spezifischem Gewicht dem Enargit gleich, aber ein Antimonsulfosalz des K…

famatus

MLW

fama·tus

famatus , -a, -um. 1 illustris, nobilis – namhaft, bekannt : Matth. Platear. (?) gl oss. p. 375 A quod (diamargariton frigidum) descriptum n…