Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fama f.
fama , f. gr. Φήμη , welche personification unsere vorfahren zwar auch als frau Melde, gewöhnlich aber als einen männlichen Hliumunt, mhd. Liumet, Liument oder als ein n. Mâri, Mære, stets geflügelt und fliegend sich dachten, vgl. myth. 849—851. bei den späteren dichtern sind alle diese vor der lateinischen Fama zurückgetreten: frau Fama gehet vor und bläst des helden sachen, die thaten, die für sich ihn herlich können machen, in ganzer gegend aus. der ungewohnte ton macht dasz das breite land wie zittrend wird davon. Fleming 139 ; er gibt der Fama geist und schall. Günther 136 ; die Fama träg…