Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erreiten
erreiten , equo assequi, mhd. errîten: dër brake wart verlâʒen, dër bëre spranc von dan, dô wolde in errîten Kriemhilde man. Nib. 889, 2 ; Segremors erreit in dô. Iw. 4701 ; wëlt ir in schiere errîten. 5959 ; nhd. und wie ich bei den vortreibern war, so ersihe ich leut von uns hinweg fliehen und ich den nechsten ( d. i. weg ) sazt an sie im wald und erreit zween, die behielt ich bei meinen henden. Götz von Berl. lebensb. 82 ; die frau sprang und lief zur thür hinaus, dasz er sie kaum mit einem gaul hett erreiten mögen. Kirchhof wendunm. 331 a (350); der bote sprach, warlich, wenn ich in wiste …