Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erbeit f.
erbeit f. labor, für arbeit ( vgl. 1, 540) und noch heute beim volk erbet, bair. arwet ( Schm. 1, 101 ), ans altn. erfiði n. mahnend: man wolt in ( Witzel ) umb sein reformiern und trewe erbeit coroniern. Alberus controfactur A 2 b und schlief gar sanft nach der erbeit. froschmeuseler F 1 a . auch Stieler 47 führt noch erbt und erbeit an. die vorhin entfaltete berührung zwischen erbe und dem sl. rab, rob spricht auch für die 1, 539 dargelegte zwischen arbeit und robota, wozu nachgetragen werden kann, dasz lit. darbas, lett. darbs das umgestellte arbeit zu sein scheinen.