Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
entfärben
entfärben , 1 1) mutare colorem, nnl. ontverwen, erbleichen sowol als erröthen: ein tugenthafter mensch wirt nit entferbet im angesicht. Keisersberg seelenparad. 97 b ; nu waren die vier gebrueder so gänzlich entferbt und verwandelt, das, wer sie vor gesehen het, dem werent sie itzt unerkent gewest. Aimon g 4 b ; ich siehe wol, wir seint verraten, dann ich sehen euch ewer angesicht entferben. n 1 b ; der ritter von groszen freuden aller in seim angesicht entferben ( intransitiv? oder druckf. für sich entf.?) thet. buch der liebe 243, 2; do fragt er in, ob er auch mit ir geschimpfet hett und he…