Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
einkriechen
einkriechen , irrepere, nnl. inkruipen, voc. theut. 1482 f 8 a . 1 1) hinein schlüpfen: der dachs kriecht in seinen bau ein; wir sind auf die hohen gipfel gestiegen und in die tiefen der erde eingekrochen. Göthe an fr. v. Stein 1, 334 . 2 2) sich verengen, eingehen, einschrumpfen: die wolle kriecht ein; die sonne kroch jetzt ein zu einem einzigen rothen strahl. J. P uns. loge 3, 153; die vergangenheit, die zum puncte der gegenwart einkroch. holzschn. 196; sonst übrigens wird die deutsche sprache sogar durch die gröszte gastfreiheit gegen fremdlinge niemals verarmen oder einkriechen. Hesp. vorr…