Hauptquelle · Mecklenburgisches Wb.
Eija f.
Wossidia Eija Eia, Heia f. Wiege in der Kinderspr., eigentlich wohl Erweiterung der Interj. ei ( s. d. ) und Ausdruck der Zärtlichkeit, dann auch zur Nachahmung der gleichmäßigen Bewegung der Wiege, daher am Anfang zahlreicher Wiegenlieder: Eija incunabula Niem. Idiot. 6; zum schlafmüden Kinde sagt man: di röppt de Eija Ha Hagenow@Loosen Loos ; nu geiht 't inne Heia vielf.; ebenso: ick wull, dat ick in Eia wer Wo. V. 3, 93a; Se wir gistern abend ute gahn, Nu müßt ehr Eija stille stahn 41 a; Sige, sage Waterdrage, Kätel klingen, Rosen plücken, Sall in dine Eija tücken S. 337; vielf. lautmalend …