Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ee
ee , sollte mhd. ahd. ê, folglich gothisches ai ausdrücken, hat sich aber dafür nur in den auslauten klee, schnee, see und in seele behauptet, ist dagegen sonst durch gedehntes eh vertreten: eh, reh, weh, ehe, zehe, gehn, stehn, ehre, hehr, kehren, lehren, mehr, sehr. umgedreht wird es misbraucht für ursprünglich kurzes e in beere, heer, meer ( s. oben sp. 4) und für langes æ in leer. Maaler schrieb noch richtig ee, eere, leeren u. s. w. Im blöken der lämmer findet man die laute bee oder bä (1, 1055), also ein ee oder ä, nicht kurzes e ( oben sp. 3). vielleicht darf hier angeführt werden, dasz…