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duw(e)

mnd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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7 in 4 Wb.
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Hauptquelle · Mnd. Handwb. (Lübben/Walther)

duw(e)

Bd. 1, Sp. 89b
duw(e) Betreiben, Handlungsweise.
34 Zeichen · 1 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    duw(e)

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +2 Parallelbelege

    duw(e), Betreiben, Handlungsweise.

  2. modern
    Dialekt
    Duwen.

    Lothringisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Duwe [duwe Ri. Hom. Ha. ] n. Federbettchen. — frz. duvet.

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Kompositum 5 Sackgasse 7

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit duwe

45 Bildungen · 41 Erstglied · 4 Zweitglied · 0 Ableitungen

duwe‑ als Erstglied (30 von 41)

²Dūwebinder

WWB

duwe·binder

²Dūwe-binder m. Dubenbinner Handwerker, der Fässer oder andere hölzerne Gefäße herstellt ( Wbg Ss).

Dūweharke

WWB

duwe·harke

Dūwe-harke f. [ Hfd Lippe] Diubehaaken ( Hfd Go ) große hölzerne, weitzinkige Harke, mit der das Getreide aufgehäuft oder die Garbe geformt …

Duwellfechter

MeckWB

Duwellfechter m. Duellfechter Reut. 2, 238.

Dūwenakke

WWB

Dūwe-nakke m. Duwenack untertänige, demütige Person ( Dor Bo ). ¶ Vgl. → Dūn-nakke (unter ¹Dūne ).

Dūwenārn

WWB

duwen·arn

Dūwen-ārn m. [verstr. nördl.] Dūwenaornt ( Ahs Es ) männl. Taube, Täuberich.

Dūwendants

WWB

Dūwen-dants m. idW.: Hai hett allerlei Duwendänze im Kopp er hat den Kopf voller übermütiger Streiche ( Isl Lu).

duwen (douen)

LW

duwen (douen), sw. v. drücken, niederdrücken.

Dūwendriᵉt

WWB

duwen·driet

Dūwen-driᵉt m. Taubenkot. — Reim beim Drehen der Kaffeemühle: Müöhle, Müöhle, mahle, / Fritzken kost ’n Dahler! / Diederich kost ’n Dubendrï…

Dūwendǖwer

WWB

Dūwen-dǖwer m. Douwendupper Täuberich ( Wal Ml).

Dūwenei

WWB

duwe·nei

Dūwen-ei n. [verstr.] Taubenei. — Ra.: Dat sind jo de rainen Dūmenaier! sagt man von kleinen Hühnereiern ( Dor Wl ).

Dūwenfuᵉgel

WWB

Dūwen-fuᵉgel m. [ Rek Bch] männl. Taube, Täuberich.

Dūwenhāne

WWB

duwen·hane

Dūwen-hāne m. [WMünsterl Rek KSauerl Bür] Douwenhahn ( Olp Ön ) dass.

Dūwenhāwek

WWB

Dūwen-hāwek m. [verstr.] Diubenhāfk ( Sos Na ) Sperber, Hühnerhabicht.

Dūwenkeªrwel

WWB

Dūwen-keªrwel m. [verstr.] Dumenkiärf ( Lhs Dr ) Erdrauch (Fumaria officinalis).

Dūwenkiste

WWB

duwen·kiste

Dūwen-kiste f. Düüwkeskiste Truhenart (mit Schnitzdekor von paarig angeordneten Vögeln, Kufentruhe des 18. Jahrhunderts) (WMWB).

Dūwenküᵉtel

WWB

Dūwen-küᵉtel m. Taubenkot (als Dünger verwendet) (WMWB).

Dūwenkutske

WWB

Dūwen-kutske f. Diuwenkutsken Eisenhut (Aconitum napellus) ( Lst Dr).

Dūwenmänneken

WWB

duwen·maenneken

Dūwen-männeken n. [verbr. Münsterl OWestf, verstr. KSauerl] männl. Taube, Täuberich. — Ra.: He tömt sick äs ’n Duwenmännken er brüstet sich …

Dūwenschiᵉt

WWB

duwen·schiet

Dūwen-schiᵉt m. Taubenkot. — Reim: Möller, Möller, mahle, / de Junges kost’t ’n Dahler, / de Wichter kost’t ’n Duwenschiet, / dao wisk die N…

Dūwenschot

WWB

duwen·schot

Dūwen-schot m. n. [ Tek Ravensbg Bek Wie Pad SWestf] Taubenschlag. — Ra.: Hei geït dervan ässe de Katte vam Diuwenschoet er schleicht davon …

Dūwenslag

WWB

duwen·slag

Dūwen-slag m. [verbr.] Taubenschlag. — Ra.: Hei lēp wïech osse de Katte fan’em Doūwenschlāge er schlich davon mit schlechtem Gewissen ( Wal …

duwe als Zweitglied (4 von 4)

gerstedûwe

MNWB

gerste·duwe

gerstedûwe , dûe Teil eines Gerstenschoofs, Bund Gerstenstroh, 5 stîge gerstedûen, vgl. 20 dûer gerstenstrôs (Hildesheim. Ub. 6, 390. 419).

schāduwe

MNWB

scha·duwe

schāduwe , schadewe , m. , Schatten; Dunkelheit , Finsternis; Schutz, Schirm. Demin.

schāduwe

KöblerMnd

schāduwe , M. nhd. Schatten, Dunkelheit, Finsternis, Schutz, Schirm E.: s. schāde (3) L.: MndHwb 3, 38 (schāduwe), Lü 318a (schaduwe)

weduwe

KöblerMnd

weduwe , F. Vw.: s. wēdewe* (1)