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Ducks

nhd. bis sprichw. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Wander
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5 in 5 Wb.
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Ducks

Bd. 1, Sp. 702
Ducks 1. Dat geit nig af ane Ducks1. 1) Auch Dâks, bezeichnet hier soviel wie Schläge. Ebenso in der Redensart: He krigt Ducks. (Schütze, I, 266.) In Hamburg heisst dâksen = prügeln. 2. De Ducks1 un de Dod. – Eichwald, 237; Strodtmann, Osnabr. Idiot., 44; Brem. Wb., I, 268. 1) Auch Duchs, Duckes, Dackes, ein Wort, von dem Grimm (II, 1496-97) sechs Bedeutungen aufführt, die sämmtlich widerwärtige sind. In der obigen Redensart ist Ducks eine verhüllende Bezeichnung für Teufel. (Grimm, II, 1497, 6.) 3. Einem einen Ducks1 geben. 1) Hier steht das Wort in der Bedeutung von Nachtheil zufügen, Verderben oder Untergang bringen, und lautet hier und da Tackes. Ich hab' ihm seinen Tackes gegeben, woran er lebenslang zu thun haben wird. (Schmidt, Westerw. Idiot., 249.) 4. Es geht (fällt) in Ducks. Es geht verloren (Schmid, Schwäbisches Wörterbuch, 147), also die Bedeutung von Ducks 3. In Posen und der Provinz Preussen sagt man dafür Drucks. Das gab ihm den Drucks, den Rest. (Berndt, 44; Bock, 7.) 5. Es liegt ein Ducks1 (Duchs) dahinter verborgen. – Schottel, 1306. 1) Hinterlist, Betrug. (Dähnert, Plattdeutsches Wörterbuch, 94.) In dieser Bedeutung kommt die Grundform des Wortes auch in Duckmäuser vor, das (Brem. Wörterbuch, I, 208 und Schmidt, Westerw. Idiot., 272) einen heimtückischen Menschen bezeichnet. Nach Schambach (Wörterbuch, 53b) ist Dux ein arglistiger, tückischer Mensch, ein Tückebold. 6. Sie haben einen Ducks miteinander. – Frischbier, 146. Ein heimliches Einverständniss. Nach Hennig (S. 54) von ducken = sich niederbeugen, untertauchen, weil Leute, die sich heimlich etwas sagen, sich gegeneinander hinneigen; so heisst in Schwaben auch ein Buckeliger, weil er zusammengedrückt ist, Ducks. (Schmid, Schwäbisches Wörterbuch, 47.) 3. Das ist ein rechter Duckmäuser. – Klix, 16.
1828 Zeichen · 49 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    ducks

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    ducks , duchs duckes dackes m. 1 1. schläge. he krigt ducks. dat geit nig af ane ducks. man sagt auch daaks Schütze Hols…

  2. modern
    Dialekt
    Ducks

    Nachträge (Rheinisch) · +1 Parallelbeleg

    Ducks Siegld m.: in der Wend.: Der D. ha unpässl. sein.

  3. Sprichwörter
    Ducks

    Wander (Sprichwörter)

    Ducks 1. Dat geit nig af ane Ducks 1 . 1 ) Auch Dâks, bezeichnet hier soviel wie Schläge. Ebenso in der Redensart: He kr…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ducks

17 Bildungen · 17 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

ducks‑ als Erstglied (17 von 17)

ducksisch

SHW

ducks-isch Band 1, Spalte 1803-1804

ducksal

DWB

duck·sal

ducksal , m. die emporkirche, auch mannhaus genannt Schmitz Sitten des Eifler volkes 1, 223 .

Ducksbüdeli

MeckWB

Ducksbüdeli f. wie das Vor. Mi Nachl.

ducksch

MeckWB

duck·sch

ducksch Adj. betrügerisch, bezeichnet in der Verbindung de ducksche Böse den Teufel: wo willt ji hen? Nah 'n duckschen Bösen Wo. Sa. ; aus m…

ducksen

DWB

duck·sen

ducksen . 1 1. heimtückisch sein, mit böser absicht zurückhalten Schmeller 1, 357 . er bezahlte schweigend und duchste hinaus ging mit verst…

ducksig

DWB

duck·sig

ducksig , adj. tückisch, erbittert, ebenso duchsig trat er daheim in die stube Köln. Zeitung 1855 nr. 55.

duckstecken

DWB

duck·stecken

duckstecken , m. die seitenwehr oder duckstecken und degen sollen ( im zeughaus ) von den harnischen kaum einer hand breit von einander hang…

duckstein

DWB

ducks·tein

duckstein , m. 1 1. ein löcheriger schwammartiger stein, lat. tofus tophus, woher das wort stammt, ital., portug. und franz. tuf, span. toba…