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¹Drüᵉmel

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Hauptquelle · Westfälisches Wb.

¹Drüᵉmel m.

Bd. 2, Sp. 301
¹Drüᵉmel m. [verbr.] 1.1. kurzer Bindfaden, aus Garn gedrehte Schnur, Fadenreste beim Weben; bes. zum Zusammenbinden des Darms an Wurstenden verwendet. — 1.2. kleinere Menge zusammengepreßten Stoffs (Lippe OESTERH). — 1.3. Veier Drümels Tobak „vier Endchen Tabak“ (HPaderb KNOCHE 45). — 2. Teigfaden (RATHERT 13). — 3. (fester) Kot(ballen), Darmausscheidung [Lippe Wbg]. — 4. Rotwurst (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HalverHa). Zus.: → Gārn~, Hoppen~.
422 Zeichen · 20 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    ¹Drüᵉmelm.

    Westfälisches Wb. · +2 Parallelbelege

    ¹Drüᵉmel m. [verbr.] 1.1. kurzer Bindfaden, aus Garn gedrehte Schnur, Fadenreste beim Weben; bes. zum Zusammenbinden des…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit drueemel

34 Bildungen · 34 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von drueemel 2 Komponenten

drue+emel

drueemel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

drueemel‑ als Erstglied (30 von 34)

Drüᵉmelǟrs

WWB

Drüᵉmel-ǟrs m. [nördl.] Drüemeläs ( Wie Fr ) in ihrem Tun und Sprechen langsame, umständliche, entscheidungsschwache Person.

²Drüᵉmelbiᵉre

WWB

drueemel·biere

²Drüᵉmel-biᵉre f. [Münsterl] dass. ⟨ ›Drüᵉmel‹- bzw. Drümmel- ›biᵉre‹ [ Stf Kos], Drümmelte [ Rek Lhs Bek] ⟩ ¶ Vgl. DWA 1 u. 10; vgl. auch →…

¹drüᵉmelen

WWB

drue·melen

¹drüᵉmelen V. [verbr.] 1. durch (zusammenpressendes) Drehen (wieder) herstellen; einen Faden, eine Schnur, Garn aus mehreren Stücken zusamme…

Drüᵉmeler

WWB

Drüᵉmeler m. [WMünsterl Rek SWestf] in ihrem Tun und Sprechen langsame, entscheidungsschwache Person.

Drüᵉmelerīe

WWB

drueemel·e·rie

Drüᵉmelerīe f. [verstr.] träges Wesen, das sich u.a. in langsamem Arbeiten äußert. Bi so ’ne Drüömlerie kümms nich wīt ( Stf Ar).

Drüᵉmelfrits

WWB

Drüᵉmel-frits Drüemelfritken dass. (männl.) (Ravensbg SCHONL 131).

Drüᵉmelhāke

WWB

drueemel·hake

Drüᵉmel-hāke m. bei der Zwirnherstellung: Öse, durch die der vereinigte Fadenstrahl von den Spulen gezogen wird (Ravensbg SCHONL 106).

drüᵉmelig

WWB

drüᵉmelig Adj. [verbr.] 1. langsam in allen Bewegungen und im ganzen Tun, umständlich, entscheidungsschwach. Si doch nich so drüemelig ( Wdf…

Drüᵉmelke

WWB

drue·melke

Drüᵉmelke f. Drömelke langsam arbeitende Person (Ravensbg WEDDIGEN 286).

Drüᵉmelken

WWB

drue·melken

Drüᵉmelken n. Drǖmelken Ende der Wurst, das man nicht mehr schneiden kann ( Isl Is ).

Drüᵉmelpot

WWB

drueemel·pot

Drüᵉmel-pot m. [Münsterl] dass. Dat is ’n Drüemelpott, den geiht nicks van de Hand ( Stf Ar).

Drüᵉmelssug

WWB

Drüᵉmel-ssug m. Drüemelssuch Bummelzug, an jedem Bahnhof haltende, langsame (Klein-)Bahn (Ravensbg SCHONL 131).

Drüᵉmelsteªrt

WWB

Drüᵉmel-steªrt m. Drüermelstiärt langsame, umständliche Person ( Kos Hw).