Eintrag · Goethe-Wörterbuch
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- 8 in 7 Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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8.–11. Jh.
Altenglischdrogesw. F. (n)
Köbler Ae. Wörterbuch
droge , sw. F. (n) nhd. Kot? Hw.: s. dréogan (1)? E.: s. dréogan (1)? L.: Hh 78
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschDrogef.
Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer) · +2 Parallelbelege
Droge f. als Gewürz oder Arzneimittel verwendeter getrockneter pflanzlicher oder tierischer Stoff, um 1600 aus frz. drog…
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18./19. Jh.
Goethe-ZeitDroge
Goethe-Wörterbuch
Droge in der frz (Pl-)Form ‘Drogues’ für kosmet Verjüngungsmittel 25 2 ,246,7 Wj Mann v50Jahren Plp vgl Arkanum Spezerei…
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modern
Dialektdr²geAdj.
Westfälisches Wb. · +1 Parallelbeleg
dro²ge Adj. [allg.] 1.1. nicht von Feuchtigkeit (bes. Wasser) durchdrungen oder von außen, an der Oberfläche damit benet…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit droge
76 Bildungen · 76 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen
droge‑ als Erstglied (30 von 76)
Dr²gebäkker
WWB
Dro²ge-bäkker m. [nördl. OWestf] Druügebäcker ( Hfd Go ) nüchterne, ernste, schweigsame (dadurch auch erheiternde) Person.
Dr²gebalke
WWB
Dro²ge-balke m. [verstr.] Drögebalken ( Rek Er ) Raum zum Aufhängen der Wäsche, Trockenboden.
Dr²geblad
WWB
Dro²ge-blad n. Drögeblatt Löschblatt ( Min Ha).
Dr²gebrō²d
WWB
Dro²ge-brō²d n. Person ohne inneren Antrieb (KKWB).
Dr²gebüᵉne
WWB
Dro²ge-büᵉne [ Rek Dor Unn] Droigebüenn ( Unn Mh ) Raum zum Aufhängen der Wäsche, Trockenboden.
Dr²gebuk
WWB
Dro²ge-buk m. Gestell, mit dem man Heu auf der Wiese trocknet ( Mes Ba).
Dr²gedag
WWB
Dro²ge-dag m. Tag, an dem etwas gut trocknet (WMWB).
Dr²gedarre
WWB
Dro²ge-darre f. Dreujedorrn Darre für Backobst, die nach dem Brotbacken in den Ofen geschoben wird ( Det Is = PLATENAUWB).
drogede
LW
drogede, f. das Trockene.
Dr²gedörre
WWB
Dro²ge-dörre f. Droigedörn Darre für Backobst ( Det Hn).
Dr²gedō¹k
WWB
Dro²ge-dō¹k m. n. [verbr.] Tuch, mit dem das gespülte Geschirr abgetrocknet wird; Handtuch. Luine Druigeldoike ( Hal Bo ). ⟨ ›Dro²ge‹- [ Min…
Dr²gedrd
WWB
Dro²ge-drad m. Wäscheleine (WMWB).
Dr²gedrm
WWB
Dro²ge-dram m. Druidrm Person, die wenig spricht ( Höx Dr ).
droge, druge
LW
droge, druge, trocken; subst. Trockenheit, Trockenes.
drogedôk
LW
droge-dôk, Tuch zum Abtrocknen, gausapium.
Dr²gefō¹der
WWB
Dro²ge-fō¹der n. [verstr.] 1. Trockenfutter (für das Vieh). — Ra.: Drügfohr helpt am besten sagt man, wenn man Brot ohne Kaffee ißt ( Ahs Vr…
dr²gefō¹tes
WWB
dro²ge-fō¹tes Adv. drügefoots ohne naß zu werden ( Tek Me).
dr²gehellig
WWB
dro²ge-hellig Adj. druihellig nach einem Regen durch starke Sonnenbestrahlung schnell wieder trocknend (vom Erdboden) ( Wbg Kü).
Dr²gehōrd
WWB
Dro²ge-hōrd [verstr.] Dreujehürn ( Det Is = PLATE-NAUWB) Trockengerüst für Ziegelsteine, Lattenrost zum Trocknen von Obst.
Dr²gehūs
WWB
Dro²ge-hūs n. Raum, in dem Obst gedörrt wird ( Gel Üd).
Dr²gekāmere
WWB
Dro²ge-kāmere f. [verstr.] Drūchkammer ( Enr Sw ) Trockenraum (der Weberei oder Töpferei). — Spez.: Raum, in dem im Winter das geschichtete …
Dr²gekartūfele
WWB
Dro²ge-kartūfele f. Kartoffel ohne flüssige Zutat. — Gericht: Druikatuffel met Stippsel Gericht aus Kartoffeln mit einer Soße, die aus ausge…
drogelik (droch-, drogentlik)
LW
drogelik (droch-, drogentlik), betrügerisch; adv. drogeliken.
Dr²gelīne
WWB
Dro²ge-līne f. Wäscheleine (WMWB).
Dr²gemiᵉdele
WWB
Dro²ge-miᵉdele Drögemehle Taube Trespe (Bromus sterilis) ( Min Wh).
drogenabhängig
LDWB2
dro|gen|ab|hän|gig adj. droghé (-gá, -gada), dependënt da droghes.
Drogenabhängige
LDWB2
Dro|gen|ab|hän|gi|ge m./f. (-n,-n) droghé (-gada) m.(f.) , dependënt(-a) da droghes m.(f.)
drogenabhängiger
DWB2
drogenabhängiger m. : 1972 in: H.-G. Meyer einfluß d. engl. 108.
Drogenabhängigkeit
LDWB2
Dro|gen|ab|hän|gig|keit f. (-,-en) dependënza da droghes f.
Dr²genap
WWB
Dro²ge-nap m. [Enr] Drgenapp ( Enr Sw ) ruhige, wenig sprechende Person.