Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
dreistigkeit f.
dreistigkeit , f. Stieler merkt auch die niederd. form driestigkeit an 282, Nieremberger dreustigkeit Kk. dän. dristighed. Lessing schreibt zwar dreist aber auch treustigkeit und hat wol eine falsche herleitung im sinn, die Kant vorbringt, dieses wort sollte eigentlich dräustigkeit (von dräuen oder drohen) geschrieben werden, weil der ton eines solchen menschen ( des dreist redenden ) besorgen läszt er könne auch wohl grob sein. 1 1. muthige entschlossenheit, sicherheit im benehmen. der anstand der einen äuszern anschein von muth gibt, sich in vergleichung mit andern in der achtung nichts zu v…