Eintrag · Frühneuhochdeutsches Wb. (FWB)
do
do
- ›zu der (im Kontext thematisierten) Zeit, da, in dem Moment, Augenblick; daraufhin, dann‹; auch eine vorherige Zeitangabe aufgreifend, z. B.: in den jaren [...], do [...]; teils reimbedingt (mit tempo
- ohne semantischen Eigenwert, am ehesten modaladverbial (mit Tendenz zur Interjektion): ›da, hier bei dieser Gelegenheit, in dieser Situation‹ (mit leicht temporaler Nuance; in der Übersetzung kann die
- dient im voran- oder nachgestellten abhängigen Satz dem Ausdruck der zeitlichen Relation eines Sachverhalts zu einem anderen im übergeordneten Satz ausgedrückten Satzinhaltes; die Relation kann die Gl
- dient dem Ausdruck der Zeitfolge: ›nachdem das eine (im abhängigen Satz Ausgedrückte), folgt das Andere (im unabhängigen Satz Ausgedrückte)‹; teilweise mit kausaler oder modaler Nuance.
- bei semantischem Bezug auf den Inhalt eines Substantivs oder eines vorangehenden Satzes relativpronominal gebraucht und mit ›bei dem, anlässlich dessen, an dem, von denen [...]‹ übersetzbar, aber auch