Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
diemen m.?
diemen , m.? niederd. mehrere bunde stroh, getreide, heu u. s. w. ein diemen stroh enthält 25 bund, ein diemen korn 10 hauf oder hundert garben. Brockes beschreibt eine heuernte, da mäht und dorten wendet man: hier macht man wolken ( lockere haufen? ), dorten diemen, das feld zu meinem nutz scheint gleichsam ganz belebt. 7, 218 . das gewonnene heu wird in diemen zusammen gehäuft, über die ein flechtwerk von stroh, an beiden enden mit steinen belastet, herab hängt Biernatzki. s. korndiemen und das verbum aufdiemen. vergl. DWB dehme .