Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
diebshand f.
diebshand , f. 1 1. manus furax. diebshand harpyia, uncae manus Stieler 752 . dän. tyvehaand. s. diebsfinger. diebsnägel. das hat eine diebshand weggenommen. zum sechsten sich ein nachbar schem seinem nachbarn etwas zu steln, dieweil es sich nit lest verheln: es wird offen in diebeshand mit groszen unehren und schand H. Sachs 2, 83 b . man glaubt dasz eine diebshand das stehlen nicht lassen könne. in einem märchen ( Hausmärchen nr. 118) wird erzählt wie aus versehen jemand die einem am galgen hangenden dieb abgeschnittene hand angeheilt wird. als jener an einem geldhaufen vorbeikommt, zuckt er…