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ahd. bis spez. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
Anchors
14 in 11 Wb.
Sprachstufen
8 von 16
Verweise rein
73
Verweise raus
11

Eintrag · Westfälisches Wb.

Bd. 2, Sp. 109
Pron.Pers. [allg.] 1. Dat. Sg. dir [allg.]. Wasch dee de Hänne Skatausdruck bei einem schlechten Blatt (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh). Van düi iut deinerseits (PLATE-NAUWB). Ik s-chīt ’i wat! Ablehnung (Kr. SteinfurtStf Rh). — Sprichw.: Krasse dik met den Nägeln, erre se dui wassen sind (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi). — Formel: Loat die wat gut goan (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@NordwaldeNw). Kaup ti wat, dann hess ’e wat (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). — 2. Akk. Sg. dich [allg. (außer Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt KSauerl Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Wol)]. Wann ’k tī krīge, gäit ’t ti slecht (Dor Wl). Well heff di woll üäwer de Fünte (Taufbecken) hollen? (Kr. SteinfurtStf Rh). — Ra.: Dui hett de Kuckuck iutsuaben sagt man zu einem sehr dünnen, mageren Menschen (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Deï sall de Āpe liusen du kriegst gleich Schläge (Kr. IserlohnIsl Dh). Dee kritt de Katte sagt man zu jmdm., wenn er bereits frühmorgens pfeift und singt (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh). Du ferdoüst ’i du irrst (Kr. LüdinghausenLhs Dr). Plöch ti de Welldāg? wirst du übermütig (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Wu). Māk ti futt! verschwinde (Kr. CoesfeldKos Gb). — Formel: Hault dui munter! Abschiedsgruß (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). — Reim: Diu bist muin loewe Bucke-bui, / wenn ik di soie, dann klop ik dui (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). ⟨›dī‹ [allg.], häufig verkürzt zu ›di‹, nach stl. Konsonanten häufig assimiliert zu ›tī‹ bzw. ›ti‹⟩ ¶ Vgl. → dik.
1163 Zeichen · 37 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    di

    Althochdeutsches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    di. Np X gl 17,45 s. thiot.

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    dif., n.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg

    di = dër. BMZ Glaub. Lampr. ; = die ( ib. 312 b , 32. 48 ) in denkm. des 12. jh.; = diu f. und n. BMZ BMZ ; = dir, dich …

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    diDem.-Pron. (F.)

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    di , Dem.-Pron. (F.) Vw.: s. dē (1)

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    di

    Goethe-Wörterbuch

    di als Stimmton [ Frosch: ] A! Tara! Tara! lara! di! — Gestimmt ist! Urfaust AuerbKeller 6 Dorothee Schröter D. S.

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Di

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Di , in der Chemie Zeichen für 1 Atom Didym.

  6. modern
    Dialekt
    di

    Bayerisches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    di Band 3, Spalte 3,1652

  7. Latein
    di

    Mittellateinisches Wb.

    di v. de . Weber

  8. Spezial

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    Dî m. Gott m., Herrgott m ., Schöpfer m., Höchster m. ( → Idî, Chël Bel Dî) ◆ Dî incarné Gottmensch m.; Dî pere Gottvate…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit di

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Keine Komposita gefunden — di kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.