Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Daune f.
Daune f.
Daune f. ‘Flaumfeder’. Durch den Handel mit Flaumfedern der im hohen Norden heimischen Eiderente wird mnd. dūn(e) ‘Daune’ (wie auch engl. down) aus gleichbed. anord. dūnn (vgl. isl. dúnn, schwed. dun) entlehnt (verwandt mit Düne, Dunst, s. d.). Ende 17. Jh. erscheint in hd. Lautung Daun, Daune, doch bleibt Dune fachsprachlich erhalten. – Dazu verdeutlichend Eiderdaune f. Zuerst (Anfang 18. Jh.) Edderdune, dann Eiderdon, Ederdon (Wieland, vermutlich unter Einfluß von frz. édredon); vgl. isl. æðardúnn, engl. eiderdown, nl. eiderdons. Dazu s. Eider, Eiderente.