Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
daune f.
daune , f. 1 1. die unter den gröbern federn der vögel sitzende pflaumfeder, niederd. dune dun Quickborn 227. Stieler 348 . altnord. dûn pluma mollissima, engl. down, schw. dun, dän. und norweg. duun. zu vergleichen ist das ahd. dûni plumacium Graff 5, 148 . das wort ist mit dehnen in der bedeutung von aufschwellen und mit dünn in verbindung zu bringen. hab eher im schnee geschlafen als wärens daunen Arnim Kronenwächter 1, 22 . sprichw. daunen sind besser als federn. 2 2. bildlich, die ersten zarten barthaare. als er den bart von daunen wacker strich. Göckingk 2, 192 .