Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
brosame f.
brosame , f. gen. brosame, pl. brosamen, ahd. prosamâ, gewöhnlich brosmâ ( Graff 3, 315 ), gen. pl. brosmôno, ebenso alts., wo nur dieser gen. pl. 93, 1 vorkommt; mhd. brosam, brosem stark oder broseme schwach ( Ben. 1, 262 b ). hierzu fügen sich jene dat. pl. brosamen bei Luther, und bei andern mehr: ein armer hungriger bettler, der nach übergebliebenen brosamen schnappte. Fr. Müller 3, 253 . viele aber werfen das a aus: sie nam von keiner schwesteren das allerminst stücklin brots, sunder die brosmen, so von dem tisch kamen, wüschet sie und schwenkt die hefen. Keisersb. bilg. 88 c ; nim dorzu…