Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
brandmarken
brandmarken , was brandmalen: mit einem so abscheulichen schandflecke brandmarken. Lessing 1, 143 ; auf den tag des gerichts mit wunden der seele gebrandmarkt. Mess. 4, 581 ; wie die hand des gerichts ihm seine stirne gebrandmarkt. 9, 654 ; wir danken dem verfasser für die gute art, womit er eine gattung moralischer giftmischer hat brandmarken wollen. Göthe 33, 54 ; mit dem eisen deiner mutter, der schande, gebrandmarkt. Fr. Müller 3, 266 ; sie entweihen den ehrwürdigsten der namen, sie brandmarken ihn. Gotter 3, 89 ; ein wort brandmarken, d. h. mit einem zeichen, dasz es nicht echt sei, verse…