Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
beweiben
beweiben , uxorem dare, ducere, 1 1) maritare, franz. marier, nuptui tradere: er beweibet seine söhne auch. Aimon D 3; er ist so böslich beweibt. Waldis Es. 4, 84 ; man find manchen frommen mann, der doch so böslich ist beweibt. Wolgemut Esop 2, 455 ; gott bleibt gott, nimmt weg rosinen, und rosinen gibt er her, witwer wieder zu beweiben ist ihm desto minder schwer. Logau 1, 7, 7 ; da man noch zur zeit keinen beweibten ( pfarrer ) halten dorfte. Mathesius 136 a ; beweibte küster und glöckner. Möser 3, 193 ; nach vollendeten studien führte er einen jüngling nach der Schweiz, wo er eine zeitlang…