Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bevielen
bevielen , taedere, einem zu viel, lästig sein, einen verdrieszen. dies, den meisten mhd. dichtern geläufige wort ( gramm. 4, 232) ist auch im 15 und 16 jh. noch unerloschen, wie folgende stellen darthun: und last euch trauren nit befiln. fastn. sp. 46, 11 ; iedoch sol es mich nit befilen, ich wil der siben freud mit in spilen. 267, 18 ; darumb mir nichts an ir befilt, das sie mir sei mit ausgeben zu milt. 104, 34 ; weise frau, lat euch nit befilen einer kleinen frag. 171, 5 ; er ward nie recht genennet milt den seiner milte je bevilt. Brants Freidank 14 b , wie schon im urtext: ern wart nie r…