Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
beschehen
beschehen , fieri, contingere, ahd. nur bei N. ( Graff 6 , 412), auch mhd. nicht bei allen dichtern, doch bei Hartm., Rudolf, Flecke, Boner u. a. m., nhd. setzt Luther in der bibel immer geschehen, sonst einigemal auch beschehen, das andere schriftsteller genug verwenden. 1 1) beschehen, fieri, ohne persönliche beifügung: es ist nicht in böser meinung beschehen, als ir fürwenden. Keisersb. sünden des munds 13 a ; wo das nit beschee, so mag der meier das on zorn tuon. weisth. 3, 740; das beschach. Tho. Plater 103 ; warumb aber es beschicht, ist mir ganz verborgen. buch der liebe 57, 2; ir solt …