Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
berappen
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Reibach m. (auch Rebbach, Rewwig, Rewwich) ‘Gewinn, Verdienst, Zins’ (19. Jh.), aus dem Rotw. nach jidd. re(i)bach, hebr. ręwaḥ ‘Verdienst, Gewinn’. Heute besonders in der Wendung einen Reibach machen ‘einen (überdurchschnittlichen) Gewinn erzielen’. Vgl. älteres Rebbes, Ribbis m. ‘Gewinn, Ertrag’ (17. Jh.), rotw. rabbes, jidd. ribbis ‘Zins’. Dazu vielleicht (vgl. Rotw. 264) berappen Vb. ‘(widerwillig) bezahlen’ (19. Jh., aus der Gauner- und Studentensprache), auch beribbeln, berebbeln, berabbeln.