Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
beleiden
beleiden , laedere, injuria afficere, aversari, ahd. leidôn ( Graff 2, 176 ): die ain schelm thut gar belaiden. Murner schelmenz. 87, 10 ; verfluocht si der, der dich hat bleidt. trag. Joh. J 4 ; das trostlos trösten, das feindsälig lieben, dem belaideten wol thuon. Frank parad. 144 ; die sollen weiters nicht mehr beschädiget noch beleidet werden. Fronsp. 3, 18 a ; dasz aber sich durch das belaiden mein herz woll und könd von euch schaiden hat keinen schein. Weckherlin 394 ; dasz dich ja nimmermehr der sonnen heiszer schein, noch deine klare bach was trübes thu beleiden. Opitz 2, 216 ; und wei…