Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
beischlag m.
beischlag , m. in mehrfachem sinn, 1 1) numus adulterinus, falsche, neben der echten, geschlagene münze, und dann angewandt auf ein von fürsten unehlich erzeugtes, unechtes kind, bastart. eine stelle Logaus oben sp. 1112 . Beischlag wie Bastart begegnen aber nicht selten als eigennamen, weil man auszerehliche abkunft von vornehmen nicht für schimpflich hielt. 2 2) was einem aufgeschlagnen gebäude neben beigeschlagen wird, ein besonderes fachwerk ( verschlag ), eine stufenmäszige erhöhung vor dem haus u. s. w. 3 3) eine von den hauptschlägen gesondert bewirtete feldabtheilung in der koppelwirts…