Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
beinschrötig
beinschrötig , os laedens, secans: beinschrötige wunden. Frankf. ref. 10, 4, 3; ist dan ein wunt beinschrötig oder ist in dem gleich, so treuf das öle warm dorin, so legt es den schmerzen. Gersdorf 31 ; würt ainer wund durch die öbern tail der achseln, und ist die wund nit fast bainschrötig, das ist ein klaine wund. Braunschweig 7 ; wann ein pferd das ander schlegt vornen an bolz, dasz zu besorgen, es möcht bainschrötig sein. Seuter 282 ; heilet die wunden, so nicht beinschrötig sind. Tabernaem. 588 ; ein guter trank, wann einer gestochen, gehauen oder geschlagen wird, wanns nur nicht beinschr…