Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
beerben
beerben , nnl. beerven. 1 1) heredem alicui esse, einen beerben: der sohn beerbt den vater, der vater den sohn; den reichsten omras und statthaltern, die er gern beerbt hätte. Wieland 8, 145 ; er heiratete eine bejahrte reiche witwe, in der hofnung sie bald zu beerben; du sollst mich allein beerben. 2 2) rem hereditate obtinere: wiltu es ( das stück felds ) beerben, so keuf es fur den burgern und fur den eltesten meines volks. Ruth 4, 4 ; beerbe du was ich beerben sol, denn ich mags nicht beerben. 4, 6; wenn einer ein gut nicht beerben noch erkeufen wolt, so zoch er seinen schuch aus und gab i…