beªter Komp. zu →
gō¹d ⟨Im größten Teil des Wb.-Gebietes mit den normalen ma. Entsprechungen von ›eª‹; selten geringe quantitative Abweichungen wie gekürzter Brechungsdiphthong,
z. B. biɐtɐ (bei ›eª‹ > iċɐ) Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@NeuenkirchenNk; andererseits neben biętɐ auch, etwas gedehnt, biċętɐ, -t Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@SandebeckSb. — Mit ›iᵉ‹? (›eª‹ > ä): betər Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@KollerbeckKb = WWB-Source:204:NdJbNdJb 32, 145. — Der Vokal ≠ ›eª‹: in einigen ostwestf. Ma.-Gebieten (wohl im Anschluß an ostfäl. Entwicklungen vor schwerer Folgesilbe) mit kurzem Vokal statt eines ›eª‹ entsprechenden langen Monophthongs. So gilt fast allg. „better“, „bätter“ in (Lem) und (Det); doch bǟter (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@BremkeBk Kr. Lemgo@ErderEr Kr. Lemgo@LangenholzhausenLh); ferner in Kr. HöxterHöx statt langem Monophthong (bzw. daraus entstandenem Diphthong): bet Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@LüchtringenLü, „better“ (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@AmelunxenAm Kr. Höxter@BeverungenBv Kr. Höxter@HerstelleHe Kr. Höxter@HöxterHx), so allg. im östl. Kr. HöxterHöx nach WWB-Source:144:KleinnKleinn § 186 (
vgl. Kt. 1 mit § 192 „essen“ und Kt. 11) [zur besonderen Entwicklung der ursprüngl. Kürzen in off. Silbe (bes. vor schwerer Nebensilbe)
vgl. ebd. § 198]. Weitere (meist verstreute) nichtphonetische Schreibungen mit kurzem Vokal statt langem Monophthong oder auch statt Kürzendiphthong liegen vor
z. B. für (Kr. Nienburg (Weser)Nie Kr. Nienburg (Weser)@HeidhausenHh, Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@AlswedeAl Kr. Lübbecke@HolzhausenHh, Kr. MindenMin Kr. Minden@BabbenhausenBa Kr. Minden@NordhemmernNh Kr. Minden@RosenhagenRh Kr. Minden@UffelnUf, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@ElverdissenEd Kr. Herford@SpengeSg, Kr. Grafschaft SchaumburgSch Kr. Grafschaft Schaumburg@EngernEn Kr. Grafschaft Schaumburg@HeßlingenHe, Kr. HalleHal Kr. Halle@GartnischGa Kr. Halle@KünsebeckKü Kr. Halle@SchröttinghausenSh, Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@BrönninghausenBh Kr. Bielefeld@HeepenHe Kr. Bielefeld@HillegossenHi Kr. Bielefeld@IsselhorstIs Kr. Bielefeld@LämershagenLh Kr. Bielefeld@OldentrupOt Kr. Bielefeld@SiekerSi Kr. Bielefeld@Senne IISz — nach WWB-Source:322:WixWix § 329 (im Vergl. mit § 339) in Kr. BielefeldBie jedoch wohl mit den normalen Entsprechungen von ›eª‹ (Diphthong bzw. langer Monophthong)! — ferner (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@LangscheidLs, Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@NeuandreasbergNa Kr. Meschede@SchöndeltSd, Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@BeukenbeulBb Kr. Olpe@HünsbornHb Kr. Olpe@HillmickeHi Kr. Olpe@WendenWn), dazu einige Belege (auch aus dem Brechungsgebiet) in Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal — in Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal mit kurzem Monophthong
z. B. im Gebiet mit ›eª‹ > E (u. ä.) nach Martin § 249 (im Vergl. mit § 258; doch im gesamten Gebiet mit dem ›eª‹ entsprechenden Vokalismus im Vergl. mit den Fällen von § 257). — Mit -d- > -t-: Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@OstbevernOb, Ravensbg Jell, (häufig Hfd, Lem, Det, Hal, Bie, auch Kr. Nienburg (Weser)Nie Kr. Nienburg (Weser)@HoysinghausenHo Kr. Nienburg (Weser)@SarninghausenSh, Kr. MindenMin Kr. Minden@BabbenhausenBa Kr. Minden@EisbergenEi Kr. Minden@LahdeLa Kr. Minden@LoheLo Kr. Minden@NiederbecksenNb Kr. Minden@OberbecksenOb Kr. Minden@UffelnUf, Kr. Grafschaft SchaumburgSch Kr. Grafschaft Schaumburg@HeßlingenHe Kr. Grafschaft Schaumburg@KathrinhagenKa, Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@NiederlandenbeckNl, Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@ImmighausenIm Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@NeudorfNf, Kr. Wolfhagen (niederdeutscher Teil)Wol Kr. Wolfhagen (niederdeutscher Teil)@BurghasungenBh Nf)⟩ besser; häufig auch hd. „lieber“ entsprechend,
z. B. nach Frbg. „..., gehorche lieber“ (verbr.);
s. auch die Raa. — a) prä
d. (häufig in vergleichenden Raa.; zwei Sätze oder unvollständige Satzglieder werden miteinander verglichen): Bǟter sünner Abentǟten tem Bet gan as mit Schulden upstan (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb). „Et is better ’nen griisen Aol es ne bunte Schlange“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 451). „Biëter un Ouln doud, orr un jungen Krum’m“ (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@WestrupWp). „Bäter en’n söiten Appel as ’n suren“ (Der Hümmling 139). „Better aarm en slicht as riek en de Gicht“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@VeldhausenVh = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 1101). „Biäter arm in Ähren as riek in Schanne“ (RaubSp 3232 || Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 269, Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@VördenVö = Heckscher II,1 138), „... in Eern as riek in Uneern“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Xy = Rakers GV 1102), „... met Ähre, ... met Schanne“ (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „Better hoach ge-eert as verafgrunteert“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Xy = Rakers GV 1714). „Beter Awerglōben ässe Unglōwen“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@DevernDe = Heckscher II, 1 130). „Bäter halw gebacken is häil verbrannt“ (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb). Biätter sīn Biäddebōk äs sīn Piät sagt man vom Piärschinner (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). „Bäter in ’n olt Bedde as up ’nen nieen Tuun“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Nu is ’t biätte in ’t Berr äs in ’t Jänkstennest“ (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@DülmenDü). „Better ’n Been brecken es den Hals“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 452). „Bätter geblasen äs dä Mūle fabrannt“ nicht übereilt, unvorsichtig an eine Sache herangehen (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). Biätter hadde blast, ... (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl || Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@GescherGx, Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@OndrupOn, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl), Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@DeilinghofenDh, (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi), „... es denn Munt forbrennen“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe), „... hatt gepuhst’t, as’n Mund verbrannt“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 269) besser jetzt seine Meinung gründlich sagen als später Verdruß haben (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 461), lieber ein zu lautes Wort riskieren als sich etwas bieten lassen (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@GescherGx). „En Stücke Brout in diar Tasche es biatter at ne Fiar op ’m Haue (Hut)“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs), „... in Schappe, as Fērn un Flünke an ’n Hōë“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@HollenstedeHs || Kb beide Heckscher II,1 138). „Bäter bugen as bräken“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 267). „Biäter van Buk nich liggen as van Hunger nich schlopen können“ (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@BochumBo = RaubSp 1731). „Better ’n Buuk baßn, as de gude Kost vedarwn“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NordhornNo = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 1224), „..., dat het Luif biërstet, ...“ (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr || Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). „Bätter dä Būk bass as dän Wē(r)t wat schenken“ (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs), „... ’n Būk ferstūket, ...“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@SuttrupSu), „... ’n Būk fadorwen, äs dä Koss“ (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „Biäter en rieken Buërn as en schmachtlappigen Iädelmann“ (RaubSp 582). „Dull is bäter äs wullaken“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 262). „Better dull es unwiis“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 454). „Et is biäter nen Düllkopp äs nen Dullkopp“ (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@EmsdettenEm). „’n Dullkopp is biäter as ’n Duselkopp“ (Kr. BürenBür Kr. Büren@ThüleTh). Biätter ’n Dullkopp as ’n dullen Kopp (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@EnnigerlohEl), ... es gā kinn Kopp Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh. „Better duune [betrunken] es dumm“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 455 || Mr = WWB-Source:316:WellmWellm 267, Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@AnkumAn = Heckscher II,1 138). „Et is bēter, den Dǖwel hǖrt (gemietet) asse koft“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@DevernDe || No beide Heckscher II,1 138). „Eenen Dwinger is better es sömmen Bitters ein Eifriger; jemand, der zur Arbeit antreibt“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 917). „Biäter en half Ei as en liëgen Dopp (Eierschale)“ (RaubSp 1840 || Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NordhornNo = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 1734, Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 450 Mr = WWB-Source:316:WellmWellm 260, öfter Kr. BersenbrückBbr = Heckscher II,1 138, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo, Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl, Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr), „... ässe lössen Dopp“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@SuttrupSu). „Better nen riiken Faader to verlääsen es ne aime Mooder“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 456 || Mr = WWB-Source:316:WellmWellm 281). „Biätter föndāge as muodd’n (morgen)“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 457). „’t es biätter en demeudig Fahren as en hochmeudig Gaen“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus || Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi), „... es haochmöödich laopen“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 458 || Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@HinnenkampHi = Heckscher II,1 139). Biätter däimütich to Fǫute gan ös hauffärrich füern Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@RöckinghausenRö. „Biäter schlecht gefohrt as guët gegohn“ (RaubSp 2541), „... as gaut tau Faute“ (Kr. MindenMin Kr. Minden@KutenhausenKh || Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs), „... at guët te Faute gegōn“ (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@OestrichÖs). „Biäter en magern Vergliek as en fetten Prozeß“ (RaubSp 3312 || Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb, Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 276), bätter ’n schraen Faglīk... (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „Et is better üm ferleegen es mit ferleegen sagt
z. B. ein Mädchen, das noch keinen Freier hat“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 484 || öfter Kr. BersenbrückBbr = Heckscher II,1 138). Et es biätter ’ne Tīt fett as alltīt māger (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Better ’nen Fiifken (5-Pfenningstück) es in de Hand geschetten“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 459). „Bäter ’n Flicken anse ’n Lock“ (Kr. MindenMin Kr. Minden@WindheimWh = WWB-Source:185:MeyerMeyer 105). „Biätter tein Floihe opp me Ächsten ärr oeinen im Oahr“ (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). „Bätter twēmal fragen as ēmal faka’tt gan (lōpen)“ (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „Better to froo es to laate“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 460) || verbr. „Et es biäter vörseihen as noseihen“ (RaubSp 1147), ... Frsich as Nasich (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). ’n guët Fätken (Fürzchen) imme Berre es bęätter as ’n guët Klösken imme Ǭäwen Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl. Beätter ’t Geld nom Bäkker brengen at nom Aptäiker (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl || Münsterl WWB-Source:308:WagenfWagenf 67, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@BochumBo = WWB-Source:114:HeimatHeimat VI 213), ... as nå’m Dokter un Aptēker (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „Bettere klään Gelt es gaakiin Gelt“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 462). „Better eun Gewidder os jümmer Wedderlüchten“ (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs = WWB-Source:230:PlatenauSpPlatenauSp). „’Better gewiss es ungewiss’, seech de Katte, gönk se bii ’n Emmer un sööch de Melk uut“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 490), „... un sööp de Mälk uut“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 275). „Et es biäter en biëtken Guëts as tevüel Armaut“ (RaubSp 3234). „Biätter in de Hand gedriëten as de Mule verbrannt“ (RaubSp 1534). „Better in de hole Hand gedretten as gar nichts“ (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh). Biäter fingerlang hanneln as armslangs arbäien“ (RaubSp 2764). „Better ’nen Haasen in de Panne es ’nen Bolßen [Kater] up ’t Dack“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 463), „... as ’n Kater ...“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 279). Hastekopp biätter orre ’n Doudelkopp hastig besser als saumselig (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@NiesenNi). „Biäter en Hęwwen ä ’n Kruigen“ (Kr. SoestSos WWB-Source:256:SchmBSchmB || RaubSp 3095), „... erre twei Kreigen“ (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi). Bätter ’n Häwwek as ’n Härrek besser ein „hab ich“ als ein „hätt ich“ (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs || RaubSp 3144), „... at tien Härriek“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). „Sik te helpen wiëten es biäter, as vüel te wiëten“ (RaubSp 1270). „Fiif Minuuten Hölpe is better es ’n heel Jaor Mitliiden“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 1862). „Better de Hoot is ferrückt es de Kopp“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 464). Bǟter in ’n olt Hūs as bwen up ’t Nëie (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Et es biäter en Hus te hewwen, wo de Pannenstiël dör de Husdör (dör ’t Fenster) stäiht, as kein Hus“ (RaubSp 3117). Et is ümmers noch biätter, denn Iësel te drīwen äs de Säkke te driägen (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh). Bǟter ’n Äsel, däi mi upsitten lett, as en Pärt, dat mi offschmitt“ (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb). „Een Imm [Biene] is better es duusent Fläägen“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 2043 || Mr = WWB-Source:316:WellmWellm 279). „Eene goede Inzetting is beter as ’n kwaad Scheiden“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Xy = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 1782). „Biater, wo wat es, os wo no wat kuomen mott“ sagt man vom Wohlbeleibten (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 488, Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@KalkrieseKa = Heckscher II,1 138, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh = WWB-Source:310:WalterWalter 10, RaubSp 773). „Biatter ’ne oalle Kachel at gar keinen Uawen“ (in Bezug auf’s Heiraten gesagt) (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs), auch: „... ase gar keinen Uoawen, sagge de Teigelbäcker“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). „Biäter tein Kinner op em Küssen ärr eunt op em Gewieten“ (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). „Better kläin en kreggel as ’nen groatn Fleggel“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NordhornNo = Rakers GV 867 || die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs, RaubSp 218, Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus). Et es biätter n klāinn Kriëgel at ’n grǫut’n Fliëgel Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@ElseyEl || Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 262, Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@DrensteinfurtDr, (Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus). „Better ’nen lüttken Kreegel, ...“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 467 || Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa). „En Kriwwelkopp es ümmer noch biäter as ’n Döskopp“ (RaubSp 219 || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 468, Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@VördenVö = Heckscher II, 1 138). „Biäter twäi Keihe sat, as drei Keihe wat“ (RaubSp 3637) || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 465 Mr = WWB-Source:316:WellmWellm 279). „Better eenen Köster, de mitgäät, es tään (... drai) Pastäöre, de naofolget“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 466). Biätter en Kriëttelkopp es en Duëdelkopp (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@RhynernRy). „Better ’nen Lapp (Flicken) es ’n Gatt“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 470 || Mr = WWB-Source:316:WellmWellm 269), „... äs ’n Lock“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@VördenVö = Heckscher II,1 138). „Better laate as noojt“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@RatzelRa = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 934). „Better to laate es gaanich“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 469), „laater es biäter ...“ (RaubSp 2439). Biätter wat in ’t Līf äs üm ’t Līf besser Nahrung als Kleidung (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 472, Mr = WWB-Source:316:WellmWellm 269), „... as wat op ’t Liev“ (RaubSp 2185). Biętter lëiren ose fëiren besser wenig einträgliche Arbeit tun als gar keine Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh. „Better leu [müde] es laam“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 471 || Mr = WWB-Source:316:WellmWellm 279). „Biäter en verdorwen Loupen as en verdorwen Koupen“ (RaubSp 2539), ... en missen Laup äs ’n missen Kaup (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@NordwaldeNw || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 473, Mr = WWB-Source:316:WellmWellm 263). „Wat biader is os ’n Lous, mobb ’n hiagen in ’t Hous“ (Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@BrackwedeBw || Kr. HalleHal Xy), „... bet nō Hius“ (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo), „..., maut me metniämen nå Hūs“ (WWB-Source:324:WoeGMWoeGM 73 || Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@EvinghausenEv Kr. Bersenbrück@VoltlageVo beide = Heckscher II,1 139, Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs = WWB-Source:230:PlatenauSpPlatenauSp). „Es ’t biäter ..., dann breng et no Hus“ (RaubSp 3685). „Better ’ne Luus in ’t Moos [Grünkohl] es gaakiin Flees“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 474), ... in ’n Kaule ... (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh), ... inn Kōl ese ger nīn Fett Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu || (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs = WWB-Source:230:PlatenauSpPlatenauSp). „Better ne Luus inn Pott as gaa genn Fläis“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BalderhaarmoorBm = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 1198 || Der Hümmling 139, Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb, Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 266, Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe, Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@BrackwedeBw, die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LindenLi, WoeGM, Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi), „..., saggte de Frau“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@BalveBa = Rote Erde V, 92); „... orre goar kein Fett“ (Kr. MindenMin Kr. Minden@SüdhemmernSh || Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo, Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@GeiseckeGs); auch mit „Floh“: „... ne Flau im Potte asse gar kain Fleyß“ (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). Biätter en Lǖlink (Spatz) in der Hant as ne Dūwe op em Dāke (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@AttendornAt || (auch mit anderen Wörtern für ’Spatz’) verbr. „Eenen Vuegel (Lünink) in de Fust iss biätter es tein up ’t Dack“ (Münsterl WWB-Source:16:BahlmBahlm 150). „Biätter ’n ollen Mann as garkin“ (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@StockumSk). „Et is bēter twēmāl mēten, ässe ēnmāl vergēten“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@DevernDe = Heckscher II,1 138 || Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 268). „Better Mäss in ’t Laant es Stüüwer [alte Münze] in de Haant“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 475 || Mr = WWB-Source:316:WellmWellm 278). „Eine, dei d’r mitgaht is beter eise tweie, dei d’r noa komet“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo), „... ässe dreie, ...“ (Kr. BersenbrückBbr WWB-Source:190:MittHgMittHg XV 29 || Su, Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 266, öfter Kr. BersenbrückBbr = Heckscher II,1 138). ’n gūd’n Nauber is biętter ęsen fEren Frönt Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe, „... es ’n wiiten Frönt“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 2986 || Mr = WWB-Source:316:WellmWellm 267). „En ollen Narren es biäter as gar keinen“ (RaubSp 1300). „Better dei Näse in ’n Dreck, äs dei Ogen in ’n Tran“ von zwei Übeln das kleinere wählen (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@VoltlageVo). „Biatter noagien, at Schaden lien“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). „Et is better eenen Pannkooken in ’t Lief, as de twee boamm up“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@RatzelRa = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 1736). „Bäter ’n halwen Pannkauken, däi di sicher is, as ’n ganzen, däi du nich wäiß, of du üm krigs“ (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb). „Biätter ’n old Piärd ärr gar keint“ (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). „Is biätter ne kahle Platt (Glatze) äs gar kine Hoar“ (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@StockumSk || Kr. MindenMin Kr. Minden@LoheLo), „... ne Glatze ...“ (Kr. HalleHal Kr. Halle@VersmoldVm). ’n Pümpken in ’n Berre is biätter erre ’n Klösken in ’n Uäwen (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi || RaubSp 1027). „Ät es biätter in ’en Riesern as in den Isern“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus). „Biäter riek un gesund as arm un krank“ (RaubSp 2086). Biätter schiäll ose blint lieber einen kleinen als einen größeren Schaden erleiden (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe) || Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh „En ollen Schenken es biäter as en nöchtern Kalv so spricht der gute Esser mit Behagen“ (RaubSp 3756 || Münsterl Rote Erde I 251). „Biäter klein gesiäten un satt gegiäten, as wiet gestriën un Hunger geliën“ (RaubSp 1666). „Biäter dör ’t Strick efallen as oppehangen“ (WWB-Source:324:WoeGMWoeGM). „Better Strau up ’n Kopp es in ’n Kopp Antwort, wenn jemand ausgelacht wird, weil er bei Regen einen Hut trägt“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 481). „Biäter en Strouhalm för sik börn (heben) as en Balken för annere“ (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@BochumBo = RaubSp 2765). „Better in Storm up See, as in Huus gine Free“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@VeldhausenVh = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 805). Es biätter ne Sūge (Schwein) u’nner ’n Diss at dro’pp Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs. Ne Süëper es bęätter ase ne Fręätter Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl. „Biäter en Tuok as ’n Luok“ besser ein Kleidungsstück schlecht flicken, das Loch einfach zusammenziehen, als das Loch bestehen lassen (RaubSp 1135 || die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs, Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi), biätter ne Truäkk ... Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@ReisteRe. „Bēter ’n natten Tärf as ’n drögen Stein“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@VoltlageVo = Heckscher II,1 138 || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 482). „Better mit de Uulen schuulen [verstecken] es mit de Eckstern wippen besser dieses als etwas Unsicheres“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 486 || Mr = WWB-Source:316:WellmWellm 263), „..., met de Ulen te sitten as met de Iäkstern te hüppen ... wird vornehmlich jungen Mädchen empfohlen“ (RaubSp 3441 || häufig Kr. BersenbrückBbr = Heckscher II, 1 138). „Ne sittige Iule is biätter ärr ne wippstrige Iäkster“ (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). „Bätter Unrech līen as Unrech daun“ (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs || Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@RüsfortRf Kr. Bersenbrück@VördenVö beide = Heckscher II,1 139). Biätter wat ässe gārniks (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe) || verbr. „Better wat as nicks, sää de Wolf, — du fratte ne Mügge“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@WilsumWm = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 2082). „Biater inne wuiden Welt os innen engen Biuke“ sagte der Furz (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh || Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NordhornNo = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 1231). „Bedda ’n Wingen, dä wöllt, os ’n Braken, dä bräckt eine biegsame Weidenrute ist besser als ein brüchiger Stab. Lieber wenig, das gut ist, ...“ (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo). „Bäter Wieen, dä böget as dä bräket“ (Kr. MindenMin Kr. Minden@HeimsenHe || Kr. BersenbrückBbr Xy = Heckscher II,1 138). „Better mit ’n aolt Wiif in Berre es met ’n junk Wich up ’n Taorn“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 483). Wisawi’i is biätter äs dichte bi’i Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh, ... as na dabī (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs), „... es neige bi“ (Münsterl WWB-Source:16:BahlmBahlm 149). „Is naogens [wohl: nargens] bäter as bi Mauders Pott“ (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb). „Hëi [hier] iës et biäter ase bëim Biuern im Jänkstertennest“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || Münsterl WWB-Source:308:WagenfWagenf 132). „Wenn dat nich gued füör de Wanzen iss, dann weet ik nich, wat biätter is“ (Münsterl WWB-Source:16:BahlmBahlm 153), „..., harr de Keerl seggt un harr sien Huus ansticket“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 275), „..., sē de Snīder, da stēk ’e sīn Hūs in Brand un güng mit ’e Violen ümto“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@VinteVi = Heckscher II,1 220). — „Et wät biätter odder et blitt at ’t is“ (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl) || verbr. „Et wäd alle Johr bäter, sä de Junge, verleiden Johr schlachteden wi ne Koh un nu en old Pärd“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 282). „Eerst mott ’t lieder [schlechter, schlimmer] wodd’n, eer as ’t better wott“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NordhornNo = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 1009). — „De eine is nich beter es de annere, wo de eine me’ ewoschen is, is de annere me’ edröget“ (Kr. Grafschaft SchaumburgSch = WWB-Source:213:NotholzNotholz 61). „Wenn unfröntlek de Kīⁿnder bint, de Oulers ock nich better sind“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@VeldhausenVh = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 896). In übertragener Bed.: besser sein, besser werden = wieder gesund, geheilt sein, werden (allg.): Ek sī wīer bätter die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@LeitheLt. Minn Finger is wedder better Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe. Hai is wëier biätter wren Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@MüschedeMü. „Wänn ’n Mensche wier biätter wärd, liett ät an dä Medzin, gäiht hä dotau, am Dokter“ (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@BochumBo = WWB-Source:114:HeimatHeimat VI 213). Besser ist besser: „Guët es guët, owwer biäter es biäter“ (RaubSp 112 || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 1602). „Bäter is bäter, sä de Junge, — do straide häi Zucker up ’n Sirup“ (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb || SOldbg, Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 489 Mr = WWB-Source:316:WellmWellm 274). „Biätter is biätter! et is kin Schelm to truen! — sagg de Jung, dao bunn he en dauden Rüen [Hund] dat Mul to“ (Münsterl WWB-Source:308:WagenfWagenf 126), „biätter is biätter, sach dä Junge, ...“ (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@BochumBo = Hbll I, 145). „Better es better — see de Katte, do drank se de Melke iut ’en Emmer“ Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd = WWB-Source:204:NdJbNdJb 35, 57). „Better is immer better, sää de Snieder, — do snäät he sick Botter up ’t Speck“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@WilsumWm = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 2052). — je ... je: „Je länger de Baort, ümso better de Buck das Alter bringt Erfahrung“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 355). „Je slimmer Sgelm (Schelm), je biätter Glück“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus). „Je better de Wääde [Weide], de better dat Schaop“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 487). „Je stiller, je biëter, har de Düwel segt, dau har ’e (mit’n Kopp) in ’e Don siëten“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@VördenVö || öfter Kr. BersenbrückBbr alle = Heckscher II,1 227). — b)
adv.: BEter bölken lauter schreien Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu. „(Et) biater kerden es besser machen“ (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Bǟter lǟan „eines Besseren belehren“ (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@ErleEr). „Ek we’t di biätter seggen“ (belehren) (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Māk dëi Ōgen better loss! paß besser auf (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@VoltlageVo). „Diu mast beätter de Ohren spitzen!“ besser aufpassen (Kr. SoestSos Kr. Soest@SassendorfSd). „Junge kǖer better ūt de Borst! sprich lauter“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@LindenLi). „Hä küert gut, affer hä iëttet noch biätter“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus). „Lot di ’n paar grottere Ohren ansetten, domet de biäter hören kannst“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@AmeckeAm). „Ik will die äben en Ohr ansetten, ...“ Kr. OsnabrückOsn Kr. Osnabrück@SudendorfSd). „Binn’ di dä Katte füö de Knei, dann kannse biätter sein“ (die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@EickelWe || Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@RietbergRb), „..., dann giesse (hast du) veer Ougen“ (die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@ÜckendorfÜd). Niëmm de Äogen in de Hant, dann kannste ... (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@BönenAb). — „Wat dëi Seh (Ziege) wëit halt, schmecket biëtter“ (Kr. BürenBür Kr. Büren@WewelsburgWw). „Heu sitt better an ’n Disk osse teo Peer“ (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@DetmoldDe || Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NeuenkirchenNk = Heckscher II,1 139). Hai kann biätter slingen at singen (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). „Äm schmäkt Kalvfläisch biäter as Rindfläisch ihm ist ein junges Mädchen lieber als eine alte Frau“ (RaubSp 564). Aine Wëiwerbolle wiärmet biätter ärre twai Bärrefedders Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi. „Ene Moder kann biätter 7 Kinner ernähren äs 7 Kinner ene Moder“ (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@EmsdettenEm = WWB-Source:118:HEmsHEms 2 Nr. 6), „een Vader ...“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 265). „Me kann biëter ’n Fōr Flögge höën os en jung Wicht“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@KalkrieseKa || Sl beide = Heckscher II, 1 139), „... ’nen Sack mit Fleue höön es Jan dat Fräin läärn“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 479). „Man kann better ’nen Ossen dat Trecken läärn es ’nen Fuulen dat Aibääten“ (
ebd. 477). „Me kann sik biäter bëielen as verwielen“ (RaubSp 2460), „... verwielen as bëielen“ (
ebd. 2459). „Do kann he bēter achter sitten äs achter ’n Schneebülten (ist durch Heirat versorgt)“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@AnkumAn = Heckscher II,1 139). „Dat deit mi biätter guët äs ne Ohrfäige sagt man, wenn ein Gericht besonders gut mundet“ (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@WiescherhöfenWh = RaubSp 1666 a). — Wat sall hē ’t better hebbm as wī! laß ihn ruhig heiraten (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). c) attr.: Biättere Lǖ (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl), angesehene Leute (Pfarrer, Lehrer, besitzende Bürger im Gegensatz zu den „kleineren Leuten“ mit geringem Besitz (Ben). Better Rat nich „einen besseren Rat gibt’s nicht“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi). Et gitt kain biätter Liäwen ärr ’n gūt Liäwen Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi. d)
subst.: Diäm es niks Biätters bedāint der hat es nicht besser verdient Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs. Hess du niks Betters te dōn? (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh). „Et giët niks biäteret, as siene Feite unner annere Lü iähren Disch te stiäken“ (RaubSp 1885).