beªteren ⟨im SO häufig -teren
z. B. (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@Gegend CansteinKa), Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh Ro⟩ bessern. — 1. intrans.: „besser werden,
z. B. genesen“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön). „Wenn eine Krankheit zurückgeht“ (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr) [hierher?]. De Kranke bettert (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi). Mīn Finger bettert (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh). „Ik better d’r nich weer an ich werde davon nie kuriert, ich behalte diesen Fehler“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NeuenhausNh = WWB-Source:247:SauvRSauvR 89). — 2. trans. ausbessern, wieder herrichten: „Den Schaden ersetzen“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön). Wiäge biättern Wege ausbessern (WWB-Source:325:WoeNWoeN || Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa). „Well Schaaden dött, mott ock Schaaden bettern“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 3410). „Wenn ’t Kind verdrunken is, wärd Pütt [Brunnen] biätert“ (Kr. BürenBür Kr. Büren@WeineWe). „Wenn dat Pëerd stohlen ës, werd de Stall bettert“ (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd = WWB-Source:204:NdJbNdJb 36, 138). — 3. refl. sich bessern, besser werden (allg.). a) Zeitläufe, Aussichten, Wetter usw.: Dat heät sek alle beättert Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HilfringhausenHl. Dat hät sik ’n hēilen Dēil biättert Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh. Dat sall sik wuoll wiër biättern (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@OsterwickOw). Dat bättert sik met dä Tīt (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). En guët Dingen, wat sik biättert (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl || RaubSp 4004, Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus). — b) moralisch: Hai maut sik biättern Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs. „He biättert sik äs ripe Giärste“ (Münsterl WWB-Source:16:BahlmBahlm 86). „He bettert sick fan nen lüttken Schelm too ’n graoten“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 491). „Bęättert juk! bessert euch (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@BrakelBr). Ga na Hūs un biättere di! (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Giff öm ’n Slach in ’n Nakken, dann sall he sik wull biättern“ (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@OsterwickOw), „Du soß met de Hāⁿnt vöör ’t Gatt sloan un di bettern“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NordhornNo = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 905). — c) gesundheitlich genesen: Döu mausti beättern, süss gäiste ümme Tëit af du mußt genesen, sonst wirst du bald sterben Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Al.