Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
bachan
-ch-: ob aus germ. -k- oder -kk-, s. Braune, Ahd.
Gr.13 § 144) st.v. VI:
‚rösten, backen, dörren,; die
trocknen, torrere, coquere, frigere, siccare‘
Hss. haben auch bakk-, pacch-, pacch-, einmal
pahanne inf. dat. sg., Gl. 1, 274, 46 (Jb, 9. Jh.,
meist alem.), dessen zwischenvok. -h- eindeutig
spirantische Aussprache (aus einfachem germ.
-k-) erweist, wie sie noch immer für das Obd.
charakteristisch ist; einmal ist puochan belegt
für prät. 3. pl.; im Part. Prät. galten gi-, gebak-
ken, -bachan u. a. – Auch im Mhd. ist, wie zu er-
warten, weitgehend bachen (mit Spirans) die
Regel. Aber im Laufe des Frühnhd. breiten sich
die mitteldt. Formen mit -ck- – Luther hat nur
backen (neben buch) – weiter nach Süden aus,
unterstützt durch hoch- und umgangssprachl.
backen; nur mundartlich bleibt die obd. Aus-
sprache mit -ch- bis heute lebendig (s. u.).