Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
austhun
austhun , nnl. uitdoen, in mehrfacher bedeutung, 1 1) austhun, exuere, gegensatz von anthun , induere, obgleich diesem eigentlich das abthun entgegensteht. man thut oder legt ab, was über die oberfläche gelegt oder gesetzt war, z. b. den mantel oder hut, aber thut aus die kleidungsstücke, welche den inneren leib, die haut berühren, z. b. rock, weste, hemd, strumpf und schuh: si tâten ûʒ ire kleit. pass. K. 40, 90 ; sein hemd austhun. Zinkgr. 146, 13 . dem abthun steht ablegen gleich, dem austhun ausziehen. waffen austhun, sagt die Limb. chron. §. 108. sich austhun, um ins bad oder bett zu stei…