Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
aufwischen
aufwischen hatte früher vorherschend die intransitivbedeutung sursum elabi, erumpere, wie sie noch in unserm entwischen und hervor wischen, prorumpere liegt und galt zumal vom raschen auffahren, auffliegen der vögel, vom aufrascheln der schlange, dann auch vom schnellen, heimlichen auftreten der menschen. so findet sich schon im liederb. der Hätzlerin II. 4, 49 aufwischen für auffahren. sich, was aufwischens hebt sich dort! fastn. sp. 275, 31 ; die Römer hetten ein hauptmann, der lag auf einem weiten feld mit seinem zeug, da sah er, das aus einem wald aufwischten alle vögel, so darinnen warn. …