Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Asphalt m.
Asphalt m.
Asphalt m. ‘Erdpech’, heute besonders aus Teer- und Erdölrückständen bestehender ‘Straßenbelag’. Als Bezeichnung für ‘Erdpech, Erdharz’ bereits in dt. Texten seit dem 15. Jh. nach gleichbed. spätlat. asphaltus, griech. ásphaltos (ἄσφαλτος), einem substantivierten, mit negierendem a- (ἀ- privativum) gebildeten Verbaladjektiv zu griech. sphállein (σφάλλειν) ‘zum Fallen bringen, stürzen’, danach also ‘unzerstörbar’. Asphalt ist ursprünglich „dasjenige Bindemittel, das die Mauern vor … dem Umgestoßenwerden schützt“ ( in: Zs. f. vgl. Sprachforsch. 47 (1916) 209). Im 19. Jh. werden nach französischem Vorbild Asphaltmischungen zum Straßenbau benutzt, und der Ausdruck gewinnt über frz. asphalte an Verbreitung.