Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
andrehen
andrehen , torquere incipere, nnl. aandraajen, zumal fila, garn andrehen; etwas anspinnen, anzetteln, anstellen: ich weisz nit, was er mit mir wolt andrehen. fastn. sp. 544, 1 ; so wolt wirs mit dem arzt andrehen. H. Sachs II. 4, 6 d ; solt sich aber sonst was andrehen, da wird einer sein wunder sehen. Ayrer 32 a ; was aber kindisch angedrehet ist und gesponnen, das helt in nöten wie ein bös armbrust. Mathesius 94 b ; er versuchte in zu mancherlei arbeit zu gebrauchen, wie er es aber andrehet, war doch alles an dem faulen schelmen verloren. Kirchhof wendunm. 421 ; er weisz nicht wie ers andreh…