Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
abverdienen
abverdienen , demerere: sie wollen damit gott seine gnade abverdienen. Luther 3, 400 . br. 2, 343; das ihr ihn abverdienet gelt. Ayrer 379 b ; allwo ich bei dem meister eine junge schöne und reiche tochter wuste, die ich ihm abzuverdienen gedachte. Felsenb. 2, 418; von dem geld, das mein kind mit seel und seligkeit abverdient. Schiller 182 ; die kunst allein gewährt uns genüsse, die nicht erst abverdient werden dürfen. 1133; Wilhelm schalt ihre undankbarkeit, allein man setzte ihm entgegen, dasz sie das was sie dort erhalten, genugsam abverdient ( hätten ). Göthe 19, 16 ; die mühe mit der die …