Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
abschatten
abschatten , adumbrare, durch hinzugethanen schatten genauer abbilden, als es im umrisz geschehn kann, bei den mahlern, die gestalt, die landschaft abschatten, in licht und schatten setzen, dann überhaupt abbilden, entwerfen, bilden: das menschenpaar, welches gott abschattete. Hippel lebensl. 6, 115 ; die schöne menschheit, zu welcher, wie das nektarräuschchen schwindet, die göttin unvermerkt sich abgeschattet findet. Wieland 9, 184 ; leiden schattet niemals so scharf ab als thun. J. Paul aesth. 2, 80 ; blickte er ihr bethräntes angesicht an und schattete es ab in seiner öden seele. Hesp. 4, 8…