Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zuthulich adj.
zuthulich , zuthunlich , adj. , taucht zuerst im anf. des 18. jh. auf: sie hätten zwar bewährte gründe dagegen beigebracht, und solche in dem antwortsschreiben nach der regierung gesand, wie es eine nicht zuthunliche sache wäre Fr. W. Petersen leben (1717) 89 , also eine sache, die nicht zu thun wäre, woraus sich hier die form zuthunlich erklärt. bald darauf in der heutigen bedeutung: munter, hertzhafft, arbeitsam, zuthunlich, gefällig, nicht eigensinnig sein, wie er ist, kann den weg zu glücke wohl bahnen Chr. G. Wendt ein roman ohne roman (1730) 140 . und so erscheinen gegen ende des 18. jh.…