Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zuleide adv.
zuleide , adv. , ist in formelhafter verwendung zur worteinheit geworden Duden 9 562 a , vgl. o. sp. 223 d. lockerer in wendungen wie einem etwas zu leide thun: gleich als ob man ihm vil zuoleide gethan Heyden Plinius 319 ; wer dem hirten das gras abmähet, der thuts ihme zu leyd und den schaafen zu schaden Lehmann 2, 714 ; ich wollte mein leben darauf verwetten, dasz sie ( anr. ) keinem menschen je was zuleide gethan haben Fontane I 5, 70. enger einem zuleide etwas thun: beide von eulenstrieglern und eulenstreichern, denen zu leid dieser spiegel erhalten wirt Fischart Eulenspiegel 19 Hauffen. …