Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zufuhr f.
zufuhr , f. , mnd. tofore Schiller-Lübben 4, 601 b . die form zufuhre, vgl. th. IV 1, 1, 430, erscheint sehr häufig im 17. u. 18. jh. ein später beleg: die stadt an einem solchen orte anzulegen, wo sie gar keiner zufuhre von auswärts bedürfte Schleiermacher Platon 6, 144 . die bedeutung beruht überall auf zuführen 3, etwas zu wagen oder schiff heranschaffen. 1 1) es ist das heranfahren, advectus Frisius 42 a : zuofuor ... das zuohinbringen Maaler 526 b ; wenn jemant der zugang oder zufuhr auff seinem acker durch die gewalt des flusses oder einen erdfall benommen ist dorf- u. landrecht (1719) 7…